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Zehnter Band.
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aber nur Napoleon allein, alle Ucbrige müßten entwaffnetwerden. Zch zeigte ihm, wie ich bereits entwaffnet wäre:man hatte mir meinen Degen abgenommen, damit ich michan seinen Bord begeben könnte.

Ein Sekretär, der auf der Seite arbeitete, bemerkte demLord Keith auf englisch, daß der Befehl bestimmt wäre, daßNa poleon selbst entwaffnet werden sollte; worauf ihm derAdmiral die trockene Antwort, gleichfalls auf englisch und,so viel ich verstehen konnte, auf folgende Art ertheilte: „MeinHerr, beschäftigen Sie sich mit Ihrer Arbeit, und mischenSie sich nicht in unsere Angelegenheiten."

Zch fuhr nun fort und stellte ihm Alles, was mit unsvorgegangen war, vor. Ich wäre der Unterhändler gewesen,sagte ich, für mich mußte es am schmerzhaftesten seyn, ichhätte das größte Recht, angehört zu werden. Lord Keithhörte mich mit einer offenbaren Ungeduld: wir standen, undjeden Augenblick suchten seine Gebenden mich zu verabschieden.Als ich dahin kam, ihm zu sagen, daß der Capitän Mait-land sich bevollmächtigt erklärt hätte, uns nach England zuführen, ohne uns auch nur entfernt vermuthen zu lassen, daßer uns zu Kriegsgefangenen machen würde; daß dieserCapitän ohne Zweifel nicht würde leugnen wollen, daß wirvon freien Stücken und auf Treu und Glauben gekommenseyen; daß der Brief des Kaisers an den Prinzen Regenten,von dem ich den Capitän Maitland zum Voraus in Kennt-niß gesezt hätte, nothwendig hätte stillschweigende Bedingungenerzeugen müssen, so wie er keine.Bemerkung darüber gemachthätte: so kam dann die üble Laune des Admirals, sogar seinZorn, zum Durchbruch; er sagte mit Lebhaftigkeit: daß derCapitän Maitland in diesem Fall ein Dummkopf gewesenwäre: denn seine Verhaltungsbefehle enthielten Nichts vonalle Dem, und er sey darüber um so gewisser, weil er sievon ihm empfangen hätte. „Aber, Mylord," bemerkte ich, zurVertheidigung des Capitäns Maitland, „E. Hcrrl. drückensich hier mit einer Strenge aus, über welche Sie vielleicht