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Zehnter Band.
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setzen, eine große Armee zu unterhalten, so würden sie viel-mehr beeilt seyn, diese zu vermindern. Wollten sich die Mi-nister auf Das berufen, was die Verbündeten gewollt haben,nämlich ein für allemal den revolutionären Geist in seinemUrsprung zu vertilgen? Allein in dieser Beziehung war dieResolution geendigt; die Verbündeten fangen sie wieder an.

„Die Verbündeten haben dadurch, daß sie ihre Vorrechtegesteigert, die Anmaßungen der Faction der Aristokratie be-günstigt haben, die Eifersucht und die Leidenschaften derVölker wieder erweckt. Europa dürfte bald überall in diezwei äußersten Partheien desMarius und desSylla getheiltsey». Die Sache der Könige und ihrer Höfe war gewonnen;sie stellen sie neuerdings als Frage auf. Wohin kann unsDieß nicht führen! Es gibt kein Land in Europa, das mehrüber die Ausschweifungen der französischen Revolution seufzet,als gerade Frankreich: sollte dieses unglückliche Land dazubestimmt seyn, ein Schauspiel entgegengesezter Ausschwei-funzen zu liefern! Ein ganz gemeiner Irrthum, der durchunsere Maßregeln verbreitet wurde, und den man nicht unter-lassen muß im Vorbeigehen zu beleuchten, besteht darin, daßDerjenige, den man gegenwärtig als den Mann der Revo-lution anathematisirt, gerade Derjenige ist, der sie so wunder-bar in ihrer Verbreitung zurückgehalten hat, und zwar mitder Kraft und Energie eines Athleten, der einen auf derRennbahn fortgestoßenen Wagen anzuhalten im Stande ist.Er ist es, der Frankreich wieder dem europäischen Staa-tenvereine einverleibt hat; er ist es, der daselbst wieder dieSitten, die Grundsätze, die Sprache unserer Civilisation her-gestellt hat; er ist es, der die Flecken jener Revolution durchdas Erscheinen des höchsten Glanzes des Ruhms vertilgt hat.Die Verbündeten konnten sich bei ihrem Einrücken in Frank-reich nicht enthalten, seinen Denkmälern, seinen Institutionenund der von ihm herrührenden kräftigsten und aufgeklärtesten