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Allgemeinen sind sie roh und ohne Erziehung; die Wenigen,die in Europa erzogen wurden, ziehen sich, bei der Heimkehr,aus der Gesellschaft ihrer Landsleute zurück.
Der ungeheure Preis der Lebensmittel und anderer Be-dürfnisse, gestattet den Einwohnern nicht, die Gastfreundlich-keit auszuüben. Mit Ausnahme der Familie des HerrnBalcombe kann der Fremde nur von dem Eigenthümerdes Kosthauses, in welchem er lebt, Aufmerksamkeit erwarten;diese Kostgeber sind zum Theil die vornehmsten Leute aufder Insel; einer derselben war vor einigen Jahren zweitesMitglied deS RegierungSrathes. Es werden gelegentlichallerlei Lustparthien gegeben, und die zungen Damen derInsel, unter denen es einige sehr hübsche und sehr schlechterzogene gibt, fordern kein langes Hofmachen oder vielUeberredung, um sich zu entschließen, den Felsen zu verlassen,auf welchem sie geboren sind.
Das Innere der Insel besteht aus abwechselnden Bergenund Schluchten; unter den Ersten gibt es einige von 600 biszu 2600 Fuß hoch. Der Diana-Pic, der höchste Berg aufder Insel, hat eine Höhe von 2697 Fuß über der Meeres-siäche. Die Physiognomie des Landes zeigt einen auffallendenContrast, denn überall sieht man eine große Mannigfaltigkeitvon Bergen und Thälern, von wüsten und von grünenPlätzen. Einige Theile bestehen aus ungeheuern, Staunenerregenden, nackten Felsen, welche durch tiefe, schauderhafte,schwarze Klüfte, die sich mehrere hundert Fuß senkrecht hinab-stürzen, getrennt werden; dort liegen große, kahle Felsen-massen, hie und da auf grünen Flecken ausgestreut; dortsieht man frische Weide und Gärten, mit Bäumen geziert,und Häuser in den Thälern oder an den Abhängen, wo beidiesem Anblick dann, besonder-, wenn noch einige Schafeoder bisweilen ein grasendes Pferd die Landschaft beleben,das Auge einen angenehmen Ruhepunkt findet, nachdem esdurch die schauderhaften Abgründe und gähnenden Schluchtenermüdet wurde. Der Anblick von der Höhe der Sondy-Bai