St. Helena aushielt, viel an Ruhr und Leberentzündung zuleiden hatte; sobald die Leute aber das Eap erreichten, ge-nasen sie leicht und befanden sich vollkommen wohl, so langesie am Kap verweilten; doch bei der Rückkehr nach St. Helenastellten sich von Neuem die häufigen Rühren und Lederent-zündungen ein*).
Die folgenden kleinen Schiffe hatten, so lange sie auf derStation von St. Helena waren, großen Berluß an Todten;nämlich: 24 auf dem Mosquito bei einer Mannschaft von10« Mann; 16 auf dem Racocn unter der Besatzung von10» Mann; 11 auf dem Leveret unter 75; 15 auf demGriffen unter 85; ohne die Invaliden zu rechnen, die wegenderselben Krankheiten nach England geschickt wurden. Esist den Seeoffizieren bekannt, daß, ausgenommen auf sehrungesunden Stationen, auf kleinen Schiffen die Mannschaftsich im Allgemeinen gesund erhält und höchstens einen Mannim Jahr verliert. Ich war selbst Wundarzt auf einer Kriegs-sloop in Westindien., auf welchem Schiffe in 12 Monatenwir keinen einzigen Todten hatten, obgleich wir eine guteWeile dem Einfluß des ungesunden Clima's von Surinamausgefezt waren.
Der unverdiente Ruhm eines gesunden Aufenthalts,dessen sich St. Helena bisher erfreute, hat wahrscheinlich sei-nen Grund in dem Umstände, daß die Insel wenig bekanntwar. Die Leute, welche nach langen beschwerlichen Reisen
Einen andern Beweis von der Schädlichkeit des Clima's lieferte dasSchiff die Freundschaft, das weibliche Verbrecher transportirtcund im November 1817 von England bei St. Helena anlegte, Sie be-fanden sich hier noch nicht acht oder zehn Tage auf dem Wasser, als sichRühren einstellten, und in Zeit von wenigen Wochen gegen lvo Perso-nen damit befallen wurden. Ehe sie nach St, Helena kamen, hatten sieNichts von dieser Krankheit gespürt,
Vom 20, November 18IS bis zum 20, November isib wurden indem Rcgimcntshospital US8 Kranke aufgenommen, unter denen 179 anKrankheiten der Eingeweide litten, Das Regiment war zwischen s bisboo Man» stark.