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Zehnter Band.
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ten und hitzige Fieber. Besonders die Ruhr und die Leber-krankheiten (welche beide häufig vereinigt find) erscheinengleich anfangs in Begleitung der bedenklichsten Symptome,trotzen den Bemühungen der erfahrensten Aerzte und sind hiertödtlicher, als auf irgend einer andern brittischen Eolonie. Znden ersten 12 oder 13 Monaten nach der Ankunft auf St.Helena verlor das zweite Bataillon des 66sten Regimentsnicht weniger als 56 Mann, die an diesen Krankheiten star-ben; da es 630 Mann stark war, so beträgt Dieß einen Mannunter eilf. Zn noch neuerer Zeit verlor der Eonqueror,welches Schiff im Juli 18t7 ankam, in 18 Monaten an den-selben Krankheiten 110 Mann von 600. Hierzu sind noch107 Invaliden zu rechnen, die nach England geschickt wur-den, so daß mehr als ein Drittel der Mannschaft einge-büßt wurde.

Die Zahl der Todten in den zwei andern Bataillonsdes 66sten Regiments kann ich nicht genau angeben; ichglaube aber, daß sie mehr als 120 Mann betrug. EineAnsicht der offiziellen Berichte wird diesen Punkt über allenZweifel erheben. In Westindien verhielt sich im Jahr 1814die Zahl der Todten zu der Stärke der Truppen wie 1 zu25, und die Zahl der Todten zu den Kranken wie 1 zu 36-/,.Wie unbedeutend erscheint hier die Sterblichkeit, wenn mansie mit jener auf St. Helena vergleicht. Auf dieser Inselwar die Sterblichkeit so groß, daß der Gouverneur und derAdmiral, aus Vesorgniß für die Folgen, welche aus einemlängeren Aufenthalt entstehen möchten, und um das Elend,so viel sie konnten, zu mildern, in einem Monate 70 Krankenach dem Eap und nach England schickten. Die Hälfte vondenen, welche nach dem Eap gebracht wurden, ruhen nunschon lange in ihren Gräbern.

Der Eonqucror erhielt Befehl, sechs Wochen lang umdie Znsel zu kreuzen; diese Maßregel hat aber den Krankenwenig geholfen. Es verdient bemerkt zu werden, daß dieMannschaft des Schiffs the Racoon, so lange sie sich bei