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Zehnter Band.
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St. Helena hinzuweisen, welche zur Erhaltung der Dok-torwürde bei dem Trinitäts-Coliegium in Dublin geschriebenwurde; der Verfasser derselben ist vr. Leigh, ehedem Wund-arzt bei dem zweiten Bataillon des Küsten Regiments inGarnison auf St. Helena.

Am Abend des 17. Oktobers, gegen sieben Uhr, heißtes bei O'Meara, landete Napoleon zu Jamcs-Town, inGesellschaft des Admirals, des Grafen und der Greisin Ber-trand, Las Eases, des Grafen und der Gräfin Mon-tholon u. s. w-, und wurde in ein Privathaus gebracht,das einem gewissen Porteous gehörte. Dieses Haus warabsichtlich von dem Admiral gewählt worden und in derThat eines der besten in der Stadt. Es hatte indessen diegroße Unannehmlichkeit, daß Napoleon an keinem Fenstererscheinen oder nur von seinem Schlafzimmer heruntergehenkonnte, ohne den rohen und gierigen Blicken von Neugieri-gen ausgeiezt zu seyn, welche den kaiserlichen Gefangenensehen wollten. In der ganzen Stadt war, außer dem Hausedes Gouverneurs, keine einzige Wohnung, welche einen Hofgehabt hätte. Das Haus des Gouverneurs hatte auf derVorderseite zugleich einen Spaziergang auf den Wällen mitder Aussicht auf die See und den Hafen. Diese Nähe derSee war wahrscheinlich die Ursache, daß eS nicht für ihnausgewählt wurde.

Die Bewohner der Insel waren den größten Theil desTags in der gespanntesten Erwartung, den verbannten Kai-ser. bei seinem Einzug in den Platz seiner Haft zu sehen.Eine Menge Menschen aller Art belagerten den Hafen, dieStraße und die Häuser, an denen er vorbeikommen sollte, inder einzigen Hoffnung, wenigstens einen Blick von ihm zu

kräftigsten Maßregeln genommen hat, nnd wirklich keine geistige Ge-tränke eingeführt werden dürfen; und da gleichwohl die hier herrschen-den Krankheiten immer dieselben sind, so erhellt daraus, daß ihre Urfache nicht den geistigen Getränken zugeschrieben werden kann.