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erhäschen. Indessen wurden diese Hoffnungen getäuscht, daer erst nach Sonnenuntergang landete, wo die meisten In-selbewohner, in der Meinung, die Landung sey auf den fol-genden Morgen verschoben, sich in ihre Häuser zurückgezo-gen hatten. Auch wäre es bei dieser Tagszcit beinaheunmöglich gewesen, seine Person zu erkennen.
Die Grafen Bertrand und Montholon mit ihrenGemahlinnen, der Graf LaS Gases und sein Sohn, derj General Gourgaud und ich wurden gleichfalls in das Haus^ des Herrn Porteous gewiesen.
Schon sehr frühe am Morgen des 18ten begab sich Na-i poleon, in Gesellschaft des Admirals und des Grafen Las! CaseS, 'nach Longwood, einem Landsitze des Lieutenant-' Gouverneurs, von dem er gehört hatte, das; er sich zu sei-nem künftigen Wohnort am besten schicken würde. Er ritteinen muntern kleinen Rappen, der ihm von dem damaligenGouverneur, dem Obristen Wilks, geliehen worden war.Auf seinem Wege sah er einen kleinen netten Fleck, Briarsgenannt, etwa 200 Schritte von der Straße, der einemHerrn, Namens Balcombe, gehörte, und der, wie manchm sagte, ihm seine Bedürfnisse liefern sollte. Die roman-tische Lage dieses Orts schien ihm sehr zu gefallen.
Longwood liegt in einer Ebene auf der Höhe eines Ge-birgs von etwa 1800 Fuß über der Meeresfläche und be-greift, mit Einschluß von Deadwood, 14—1500 Acker Lan-des, wovon ein großer Theil mit einem einheimischen Gehölz,dem sogenannten Gummibaum, bepflanzt ist. Das Ansehendieses Ortes ist düster und abschreckend; Napoleon sagteindessen, daß er lieber hier seinen Wohnsitz aufschlagen, alss in der Stadt bleiben wollte, wo er nur der Gegenstand dervorwitzigen Neugierde zudringlicher Zuschauer seyn würde.Zum Unglück bestand das Haus blos aus fünf Zimmern undeiner Hausflur, die alle nach einander, dem Bedürfnisse derFamilie gemäß, ohne alle Rücksicht auf Bequemlichkeit ge-baut worden und durchaus für ihn und sein Gefolge nichtX. 31