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Zehnter Band.
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wenn überhaupt eure Regierung irgend einen Zweck imAuge hat."

Ein Andermal erfuhr er, durch Las Eases aufmerksamgemacht, daß ein alter Malaie, der bei Herrn Balcombeim Taglohn als Gärtner arbeitete, von seinem Geburtsortevor mehreren Jahren an Bord eines englischen Schiffs ge-schleppt, nach St. Helena gebracht, heimlich ans Ufer einge-führt, unrechtmäßigerweise als Sklave verkauft worden seyund Jedem der ihn miethen wollte, als Arbeiter ausgeliehen,und sein Verdienst größtentheilS seinem Herrn zugeeignetwürde. Er theilte Dieß dem Admiral mit, der sogleich eineUntersuchung niedersezte. Wahrscheinlich würde der Erfolgderselben die Freiheit für den armen Toby gewesen seyn,wenn der Admiral den Oberbefehl noch länger behaltenhätte *).

Man hatte mit dem Lieferanten Anordnungen zuweitererAnschaffung von mehreren Arten von Lebensmitteln, Wei-nen u. s. w. getroffen. Das Verzeichniß der Anschaffungenwar anständig und von der Art,.wie es von dem Haushof-meister Eipriani für den Dienst des Hauses hinreichenderklärt wurde. Allerdings waren die Verrathe zuweilen inder Menge mangelhaft, oder in der Art schlecht. Daran waraber häufig entweder der absolute Mangel von Vorräthenauf der Insel oder irgend ein Zufall Schuld, und Sir GeorgeCockburn half gemeiniglich, wo es nur immer möglich war,wieder aus.

Es wurde Napoleon ein Raum von etwa 12 Meilenim Umfang angewiesen, in dem er reiten und gehen konnte,ohne von einem brittischen Offiziere begleitet zu werben.

AlsNapoleon einige Zeit nach der Abreise des Herrn George Cock-burn bemerkte, daß der arme Mann noch nicht in Freiheit gesezt war,so trug er dem Herrn Balcombe aus. ihn von seinem Herrn zu kau-scn, schenkte ihm die Freiheit und sczte den Betrag auf Graf Bcr-trand's Privatrechnung. Herr Hudson Löwe hielt es indessen fürzweckmäßig, Dieß zu verbieten, und der Mann befand sich noch im Zu-stande der Sklaverei, als ich St. Heien» verließ.