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Zehnter Band.
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erhalten werden konnte, und man sie unmöglich in Longwoodunterbringen konnte, bis das neue Haus, zu dem gleich dar-auf von Sir George Cockburn der Grund gelegt war,geendigt werden konnte.

Während der Zeit, daß sich Napoleon zuBriars aufhielt,sezie ich kein regelmäßiges Tagebuch auf und kann dahernur einen kurzen Umriß der damaligen Begebenheiten liefern.Er beschäftigte sich die meiste Zeit damit, daß er Las Cafesund seinem Sohne dictirte oder Bertrand, Montholonund Gourgaud empfing, von denen ihn einige täglich be-suchten. Gelegentlich empfing er auch Einige Besuche, dieihm auf dem Grasplatze vor dem Hause ihre Achtung be-zeigten ; und in einigen seltenen Fällen wurden solchePersonen, welche die Erlaubniß dazu erhalten hatten, in HerrnBalcombe's Hause ihm des Abends vorgestellt. Währendder ganzen Zeit, daß er sich daselbst aufhielt, verließ er diesesGut nur einmal, wo er gemächlich gegen die kleine Wohnungdes Majors Hodson von dem St. Helena-Regiment spa-zieren ging. Hier unterhielt er sich eine halbe Stunde mitdem Major Hodson und seiner Frau und freute sich sehrmit ihren Kindern, die sehr schön waren. Er ging indessenhäufig. Stunden lang in den schattigen Luftwegen und Lust-gesträuchen von Briars, wo man sorgfältig Acht hatte, daßihm Niemand durch Zudringlichkeit beschwerlich fiel. Aufeinem dieser Spaziergänge stand er einmal still, machte michauf die furchtbaren Abgründe, die uns umgaben, aufmerksamund sagte: „Hier haben Sie die Großmuth Ihres Landes,darin besteht seine Güte gegen einen unglücklichen Mann,der in einem blinden Vertrauen auf Das, was er sich sofälschlich als den Nationalcharakter desselben gedacht hat, ineiner unglücklichen Stunde sich ohne Mißtrauen demselbenanvertraut hat. Zch dachte einmal, ihr wäret frei; ich seheaber jezt, daß eure Minister eure Gesetze verlachen, die,wie die Gesetze anderer Nationen, zur Unterdrückung desHülflosen und zum Schutze für den Mächtigen gemacht sind.