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Zehnter Band.
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im Unterleib. — Beständiger Trieb zum Uriniren. — DerPatient trinkt häufig Pomeranzenblüthenwasser mit gewöhn-lichem Wasser und Zucker.

4ten Mai.

Dieselben Symptome dauerten die ganze Nacht. DerKaiser nahm Pomeranzenblüthenwasser nur in kleiner Mengeund in langen Zwischenräumen. Das Wetter war furchtbar,der Regen strömte ununterbrochen, und der Sturm drohteAlles zu zerstören. Die Weide*), unter welcher Napoleongewöhnlich Erfrischung suchte, wurde umgerissen; unserePflanzungen wurden ausgerissen, zerstreut; ein einzigerGummibaum widerstand noch, als ihn ein Wirbelwind faßt,herausreißt und in den Koth schleudert. Nichts von Dem,was der Kaiser liebte, sollte ihn überleben.

7'/- Uhr V. M. — Reichliche Ausleerung fünfmal hinter-einander von derselben Beschaffenheit, wie die erste. DieKraftlosigkeit ist allgemein und immer zunehmend. — Sehrstarker und beständiger Schluchzer. Der Kranke will keininneres Mittel nehmen. Kaum nimmt er etwas kalte gallert-artige Fleischbrühe an. Später trinkt er sehr viel Pomcran-zenblüthenwaffer mit gewöhnlichem Wasser und Zucker undklagt über heilige Kolikschmerzen. Zm Innern des Unter-leibs entwickeln sich Blähungen. — Beständiger Schluchzer. —Sardonisches Lächeln. — Starrer Blick. — Aufgezogene Pu-pillen; man sah den untern Theil der Kugel des Auges. —Gesenkte obere Augenlieder. — HippokratischeS Gesicht. —Druck und Krämpfe in der Herzgrube und dem Magen. —Noch dreimal Ausleerungen. — Der Patient löscht, ohne eszu bemerken, immer mehr aus. Er scheint kein Gefühl mehrzu haben; gegen Abend wird das Fieber stärker. — Reich-licher Speichelfluß, beständiges Ausspeien klebriger schwärz-licher Stoffe.

Diese Weide ist zu St Helena unter dem Namen der Weide »onBetann-ban bekannt.

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