r. Kap.)
John Palmerston.
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JLand reich begütert. 1805 betrat er als Mitglied des Unterhauses dieöffentliche Laufbahn, ward 1809 Staatssecretair, und blieb es unter denversthiedensten Ministerien bis 1828, indem er ruhig Brougham's Vor-warf derJnconsequenz und eines zu schnellen Meinungswechsels hinnahm.In d>r Katholiken-Emancipationsfrage trat er offen auf die Seite derWhigs und übernahm unter Grey das Ministerium des Auswärtigen.Der bögisch-niederländische Streit brachte ihn in Verwickelungen mit dennordischen Großmächten, was von den Tories entschieden gemisbilligtwurde, ckgleich sie sich hierin noch Beschränkungen auslegten, um nicht dieIndustriellen und den Handelsstand zu erbittern, die gegen Holland unddessen Covnialpolitik sehr gereizt waren. Dagegen verfochten die Toriesdas Recht des Don Carlos in Spanien und des Dom Miguel in Por-tugal um p kräftiger, indem sie meinten, die Vertheidigung der Legiti-mität mit d n Nationalintereffen vereinigen zu können. Eine Protectionvon zwei unmündigen Mädchen, Jsabella und Maria da Gloria, welchePalmerston str nothwendig halte, diene dem französischen Interesse undverfeinde England unnütz mit den nordischen Mächten. Allein geradedieser letztere Punkt schien Palmerston unerheblich, da die nordischenMächte in Minchengrätz und Töplitz 1Ä33 und 1834 Congresse ohneEnglands Mitnirkung gehalten, sich zum Schutz der Legitimität verbün-det und in Deuschland, der Schweiz, Italien und der Balkan-Halbinseldie Politischen beschicke lenkten, sodaß England bald von allen europäi-schen Fragen angeschlossen sein würde, wenn es die Schützlinge der hei-ligen Allianz auchauf der pyrenäischenHalbinsel anerkenne. Darum ver-theidigte Palmerstm einen Bund mit Frankreich, das England im Ver-faffungswesen und in der Oertlichkeit am nächsten stehe. Mit einem somächtigen, constitutonelle» Staate wolle er zusammen die Angelegenhei-ten der Pyrenäen-Hrlbinsel ordnen, „indem sie beide das Recht und dieMänner unterstützten, welche den Kräften ibrer Länder die freieüe Ent-wickelung verschaffen rollten." Von französischer Seite wußte Talleyrandalle Vortheile eines Bündnisses mit England darzulegen; denn Frank-reich war durch carlistiche Ausstände bedroht, wenn die pyrenäische Halb-insel in legitimistische Hinde gerieth. So kam vorzüglich durch die Be-mühungen des spanischn Gesandten Miraflores und Talleyrand's derQuadrupel vertrat von, 22. April 1834 zu London zwischen Eng-land, Frankreich, Spann, (Christine) und Portugal (Dom Pedro) zuStande, der Europa in ,wei feindliche Gruppen trennte, eine westlicheund eine östliche.
Der Inhalt dieses Brtrags bestand darin, daß Christine und DomPedro vereinigt Dom Migiel und Don Carlos vertreiben sollten, wäh-rend England ihre Unternehmungen durch eine Flotte unterstützte. SollteFrankreichs Mitwirkung, de man in England überhaupt scheel ansah,