2. Kap.)
Baldomero Espartero.
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Officieren wurden ihre Grade und Pensionen zugesichert. Wegen der Fucroswollte sich Espartero bei den Cortes verwenden. Die carlistischen Heerfüh-rer schwuren Treue der Königin Jsabella und der Verfassung von 1837.Don Carlos, statt nach Catalonien zu treueren Schaaren zu flüchten, ließsich mit seinen Truppen an die französische Grenze drängen und über-schritt sie am 14. September. Die französische Regierung entwaffnete dieCarlisten und führte den „ Jnfanten" in Gefangenschaft nach Bourges.Der kühne Cabrera setzte den Krieg noch bis in den Juli 1840 fort,obwohl sein Freund Espana, der die Junta von Catalonien währendder Abwesenheit des Königs für souverain erklärt hatte, von dieser selbstabgesetzt und ermordet worden war. Endlich, am 6. Juli 1840, thatauch Cabrera, mehrmals von Espartero geschlagen, den traurigen Schrittauf französischen Boden. Somit war der klägliche Bürgerkrieg in Spa-nien beendet. Espartero, der dazu am meisten beigetragen hatte, empfingden Titel eines Herzogs von Vittoria.
In Madrid hatten während dieser Zeit die Ministerien häufig ge-wechselt , obwohl das gemäßigt-constitutionelle System die Herrschaft be-hauptete. In mehreren Städten, wo dieExaltados(Radicalen) dasUeber-gewicht hatten, kam es zu aufrührerischen Bewegungen (1839). Das Mi-nisterium Perez de Castro löste, um den Aufruhr zu dämpfen, die mode-radistischen Cortes auf. Die Neuwahlen verstärkten die Exaltados in denKammern, welche Christinen und den Ministern manches bittere Wort zuhören gaben. Das Gouvernement löste sie zwar auf, aber die Kammernerklärten, daß kein Spanier zur Bezahlung der Steuern verpflichtet sei.Das ausschweifende Benehmen der Cortes und die Anstrengungen der Re-gierung sicherten wieder den Moderados die Majorität in den Cortes von1840. Der ewigen Unruhen müde, wollten diese die Quelle des Radica-lismus verstopfen und beschlossen ein Gemeinde- (Ayuntamiento-) Gesetz,durch welches den Communen die freie Wahl ihrer Behörden entzogen undder Regierung übergeben wurde. Die durch das „estatuto real" ver-nichtete Optimatenherrschast der Korporationen lebte wieder auf. Chri-stine begab sich bald nachher mit ihrer Tochter auf Reisen und forderte inBarcelona, daß Espartero sie unterstützen solle, wenn neue radicale Bewe-gungen ausbrächen. Espartero weigerte sich dessen und verlangte vor Allendie Zurücknahme des Ayuntamientogesetzes und eine radicalere Färbungdes politischen Systems. Da Christine nichts davon wissen wollte, schiedenBeide in Feindschaft von einander.
Inzwischen hatte der Madrider Gemeinderath eine Regierungsjuntaernannt und alle Provinzen aufgefordert, Abgeordnete nach Madrid zusenden. Dieser aufrührerischen That jauchzte fast das ganze Land BeifallD. Als nun die Königin den Herzog von Vittoria nochmals auffordernließ, die Ruhestörer zu bestrafen und dieser es abschlug, solange seine
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