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Erster Band.
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dem, wodurch die Czaarin zu ihrem Zweck zu gelan-gen wufste.

Durch die Einflüsterungen der Verbündeten undAusgewanderten schwankend gemacht, hatte zu Endedes Jahrs 1792 die ottomanische Pforte Anstand ge-nommen , die französische Republik anzuerkennen.Semonville, zum Gesandten nach Konstantinopel be-stimmt, soll unsre Verbindungen mit diesem altenBundesgenossen befestigen: er kann njeht anders da-liin gelangen, als über Venedig, wozu er die Schweizund das Veltelin durchreisen mufs. Maret, der be-auftragt war, nach Neapel zu gehen, um sich mit demdortigen Hof über die Mittel zu verständigen , wo-durch man die Freylassung der Königin Antoinette be-wirken könnte — man wollte sie als Unterpfand fürdie Erhaltung des Friedens re'klamiren — schlägt mitSemonville den Weg nach Chur ein. Aber in so ge-ringem Ansehen stand der Vollziehungsrath, dafs dieR egierung von Graubündten, durch die Salis geleitet,und aus Anhänglichkeit an Oestreich, diese heydendiplomatischen Agenten auf dem Lago maggiore arre-tiren liefs, und sie gegen alles Völkerrecht den Kai-serlichen auslieferte. Von diesen wurden sie in dieGefängnisse von Mantua geworfen, ohne einen andernGrund, als weil man sie den republikanischen Lehrenasugethan hielt.

D ie Barbaresken folgten, dem Beyspiel des Grofs-herrn, und selbst bis auf den Kaiser von Marokko,Muley-Soliman, wirkten die englischen Umtriebe sosehr ein, dafs er alle Verbindungen mit der Republikverhöhnte.

So verzweifelt Frankreichs politische Lage er-scheint, so wenig Trost gewährt ihm der Zustandseiaer Kriegs-Angelegenheiten. Von den Alpen zu den