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Pyrenäen, vom Rhein zum Ocean, von der Rhone zuden Ufern der Loire, weicht die dreyfarbige Fahne vorden zahlreichen, aber schlecht geführten Massen ih-rer Feinde zurück. Beauharnois, der Mäynz entsetzensollte, verspätet seinen Marsch, und kommt nur ebenan, um Zeuge der Uebergabe zu seyn. Custine, mitdem Entsätze von Valenciennes beauftragt, will sichdem Gliicksfalle einer Schlacht nicht aussetzen, weiler nur junge Soldaten hat. Beyde Generale, derSchwachheit angeklagt, tragen ihren Kopf auf’s Schaf-fot; allein Maynz und Valenciennes fallen darum nichtwertiger unter den vereinten Anstrengungen der öst-reichisehen, preufsischen, englischen und holländischenArmee; Bellegarde unterliegt gegen die spanischenWaffen; die Vendee steht in Feuer, und sechzigtau-send siegreiche Royalisten bedrohten die Convents-Glieder auf ihren blutigen Sitzen. Auflehnung gegendie Herrschaft deV Demagogen bewaffnet Bordeaux,Lyon, Marseille und Caen. Die östreichisch-sardini-sche Armee überklimmt die Alpen und ist im Begriffe,diesen Aufrührern die Hand zu reichen. Das ganzeübrige Frankreich selbst scheint eher geneigt, sich demJoch des Konvents zu entziehen, als ihm zu Hülfe zueileu. Die Armeen, überall im Nachtheile , ohne Zuchtund Ordnung, ohne fähige Führer, erwarten mit je-dem Augenblicke den entscheidenden Schlag, der ihreAuflösung herbeyführen soll; endlich, um das Maafsdes Unglücks voll zu machen, werden auch die Kolo-nien verloren. Nie befand eine Regierung sich in ei-ner schreckbareren Lage; nie schien eine Nation ih-rem Verderben so nahe.
Alle Berechnungen menschlicher Klugheit verkün-digten den nahen Fall des Konvents, und nur die Kon-yentsglieder allein, weit entfernt, sich niederschlagen