Band 
Erster Band.
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4.3

selben ein von der Festungsban-Kommission für guterfundener Aufsatz über die Führung der Belagerungvon Toulon verlesen; der berühmte d’Arfon war des-sen Verfasser. Ich widersetzte mich der Annahme die-ses Plans, und schlug einen einfachem vor. Es waranzunehmen, dafs, wenn es uns gelang, uns in denBesitz der beyden Forts zu setzen, welche die Rhedean ihrem äussersten Eingänge bestreichen, die Verbün-deten ihre zwölftausend Mann in Toulon nicht preis-geben würden. Sobald die Kommunikation zwischender englischen Flotte und der Garnison bedroht war,durfte man darauf zahlen, dafs sie Toulon räumen odergefangen würden. Hätte man sich bei Zeit daran ge-macht, so wäre man ganz leicht zu diesem Ergebnifsegelangt; allein man liefs dem Feinde Zeit, das FortMulgrave zu erbauen. Doch ungeachtet dieses ärger-lichen Umstandes gieng mein Vorschlag durch, und ineinem Monate gelangten wir ohne Zerstörung diesesfranzösischen Waffenplatzes' an das erwünschte Ziel.D eu ig.Dezember zogen wir in Toulon ein; man konnteaber nur die Hälfte des Geschwaders retten ; die an-dere Hälfte, das Arsenal und die Werfte waren durchdie ewigen Feinde unseres Ruhmes und unseres Glücksin Brand gesteckt worden.

Wir hatten uns um das Vaterland verdient gemacht.Mich ernannte man zum Brigade-General, und schiktemich zu Anfang des Jahrs 179t zu der Armee von Ita-lien , um den Befehl über ihre Artillerie zu überneh-men. Der Obergeneral Dumerbion war alt und ohneKopf; der Chef seines Generalstabes ein Mann vonKenntnissen, aber mittelmäfsigem Verstände. Man spiel-te in den See-Alpen Kriegführens ohne alle Regeln derKunst. Ich brachte einen Plan zu Umgehung der be-rühmten Stellung von Saorgio in Vorschlag; er gelang