keit versetzt, erwartet es zu Brest eine grofse Zufuhraus Amerika, und die Flotte, aus fünf und zwanzigLinienschiffen bestehend, läuft aus, um jener den Ein-gang in den Hafen zu sichern. Admiral Howe rücktmit einer gleichen Anzahl Schiffe zur Schlacht gegensie an. Villaret-Joyeuse wird von Jean - Bon - Saiut-Andree genöthigt, mit jungen, wenig erfahrenen Offi-zieren und alten, gegen die Republik übelgesinntenSeeleuten die Schlacht anzunehmen.
Man schlägt sich mit Heldenmuth, allein ohneUmsicht. Die Ordnung, Ruhe, Erfahrung und Taktikder Engländer siegen über eine schlecht angeführteTapferkeit. Sieben unserer Schiffe werden genommen,oder in den Grund gebohrt, und unsere Flotte desOzeans wird durch diesen Vorfall in dieselbe Unthä-tigkeit versetzt, wie die des Mittelmeeres durch denBrand von Toulon.
Alles läfst uns von dort an den Verlust unsererKolonieen voraussehen 5 Martinique wird den Englän-dern durch den treulosen Behague überliefert. St.Domingo ist seit zwey Jahren dem Aufruhr der Schwar-zen, dem Mord und Brand zur Beute. So brachte derVerlust unserer Marine die traurigsten Folgen für un-sere Kolonieen hervor, während der Verlust der Kolo-nieen seiner Seits wieder auf die Marine zurückwirkte,indem er sie jener unerschöpflichen Pflanzschule vonMatrosen beraubte. Kaum hat der Krieg angefangen,und schon ist Englands Triumph entschieden; man.sollte rneynen, mehrere Jahrhunderte lägen zwischenjetzt und dem Krieg von 1780» der Amerika’* Unab-hängigkeit herbeyführte.
Während des Verlaufs dieser Dinge ist die Aufmerk-samkeit des Nordens auf ein weniger blutiges, alleinnicht weniger interessantes Drama gespannt, Auf die