Band 
Erster Band.
Seite
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durch das Bedürfnifs, einen Kriegs-Verständigen darinzu haben, der die groisen Operationen zu leiten imStande sey, wurde Carnot zurückgerufen. Erkenntlich-keit und Intrigue verschafften Barras einen Platz indemselben; die, welche sich für Politiker hielten, stell-ten Rewhel dabey an , und der Zufall bestimmte dieandern Wahlen. Man war erstaunt, Sieyes, den Schö-pfer dieser neuen Machthaber, nicht darunter zu finden.

Mit Ungeduld harrte ich darauf, dafs die neue Re-gierung in Thätigkeit trat; denn sie sollte mich wiederin volle Ausübung der meinigen setzen, und mein Auf-enthalt in Paris fieng an , mir unerträglich zu werden.Um diese Zeit war es, als ich die Wittwe Beauharnoiskennen lernte. Sie hesafs Geist, Anmuth, einen Namen.Weibergesellschaft langweilte mich; sie vertrug sichweder mit meinem Geschmacke, noch mit meinem Cha-rakter, auch fand ich mich in derselben verlegen : ichfühlte das Bedürfnifs, mich zu fixiren, und heirathe-te Josephine r ).

Ich hatte Gelegenheit, mit Carnot zusammenzu-kommen, über meinen alten Plan auf Piemont, den derAusschufs, 1794, verworfen, und über den zur Erobe-rung Italiens, den ich für Scherer entworfen hatte,

I) Zu der Zeit der Entwaffnung der Sektionen wurde ihr derDegen des Generals Beauharnois genommen. Um ihn zurück-zuverlangen, schickte sie ihren Sohn Engen, damals 15 Jahrealt, ab. Der interessante junge Mensch vergofs Thrä'nen, alser den Degen seines unglücklichen Vaters aus meinen Händenzuriickempfieng. Ich war gerührt durch diesen Auftritt; ichwollte seine Mutter selbst davon In Kenntnifs setzen. Ihrehinreissende Anmuth, die Jeder ihr zugestehen mufste, ver-führte mich. Dlefs ist das Wahre über den Ursprung unse-rer Verhältnisse, die man zu albernen Romanen verarbeitethat.