Band 
Erster Band.
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sie nach dem Basler-Frieden von den Pyrenäen erhal-ten halte, waren theiis durch Scherers Feldzug, theilsdurch Krankheiten , den Folgen des strengen Wintersund des schrecklichen Mangels, dem man sie mittenin den kahlen Felsen Liguriens preisgegeben hatte,zur Hälfte aufgerieben.

Sie zahlte sechzigtnusend Mann ; allein ein Dritt-theil davon mufste zur Besetzung von Toulon, Anti-kes, Nizza und dem Col de Tende verwendet werden,so dal's ihre aktive Stärke nicht über vierzigtausendSchlaglühige betrug, denen aber, aul'ser gutem Wil-len, Alles abgieng '). Ich stand im Begriffe, sie aufdie Probe zu stellen: seit drey Jahren schlug mansich in Italien, einzig weil man im Kriege begriffenwar, aber ohne irgend einen Zweck, und gleichsamnur zur Beruhigung des Gewissens. Diese lächerlicheArt Kriegspielerev konnte mir nicht Zusagen. MeinWunsch war, die allgemeine Aufmerksamkeit durchgrofse Streiche zu fesseln, Und ich fühlte mich be-fähigt, solche zu führen.

Sollte ich mir auch den Vorwurf der Wiederho-lung dadurch zuziehen, so scheint es mir doch, alstob eine nochmalige Schilderung des Zustandes derHalbinsel, auf deren Eroberung ich ausgieng, hier nichtam Unrechten Orte stünde;

Seit dem Falle des römischen Reichs in zwanzigkleine Staaten vertheilt, die unter sich eifersüchtige

1) Die aktive Armee von Italien zählte zweyundvierzigtäusendMann im effectiven, und achtutiridreyfsigtausend im p-äsen-ten Stand. Kellermann’s Armee in Savoyen, die Alpen - Ar-. mee genannt, za'hiie zwanzig.ausend Mann. Der Feind hatteachtzigtausend Oesireicher und Sardinier zwischen dem Mont-Blanc und dem Meerbusen von Genua beysammen;