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Denselben Tag, an welchem ich Mayland verließ,um mich wieder gegen die Oestyeicher zu stellen, wur-de im Rücken meiner Armee die Sturmglocke geläutet.Das Landvolk, durch die Priester aufgereitzt, grifF'zuden WalFen, bemächtigte sich Pavia’s und sogar desSchlosses, worin ich Besatzung gelassen hatte. Diegeringste Unschlüssigkeit von meiner Seite konnte die-sen Aufstand verallgemeinern Augenblicklich kehrteich um, und begab mich an der Spitze von 300 Pfer-den und einem Grenadier-Bataillon in aller Eile nachPavia, das der Hauptplatz des Aufstandes gewordenwar. Nachdem ich es durch den Erzbischoff von May-land vergeblich hatte aulfordern lassen, zu der Ord-nung zur.ückzukehren und die Schuldigen auszuliefern,sprengten unsre Grenadiere die Thore, und drangenin die Stadt, welche der Plünderung überlassen wurde.Bey diesem Vorfälle wäre Nachsicht ein Verbrechengegen die Armee gewesen. Es bedarf zuweilen einigesBlutes, um grfifserem Rlutvergiefsen vorzubeugen; denTreulosen, die ihrem Freudengeschrey den Dolch fol-gen liefstpi, verzeihen, wäre soviel gewesen, als dasBlut unsrer Tapfern einer neuen sizilischen Vesperpreifsgeben. Ich liefs die Obrigkeit erschiefsen, undAlles kehrte zur Ordnung zurück.
W ihrend dieser Expedition hatte die Armee ih-ren Mu'si'h fortgesetzt, um die Oestreicher am Min-,cio aufzusuchen.
Dimds erfuhr ich, dafs der Definitiv-Frieden mitdem Könige von Sardinien den T5. May zu Paris unter-zeichnet worden war. Er machte sich anheischig, unswährend der Dauer des Krieges im Besitze vonToctonaund Mexandria'zu lassen, Susa, la Brünette und Exileszu schleifen, und endlich, eine Etappen - Linie überden Mont - Cenis und Argentiere zu errichten. Sehr