Band 
Erster Band.
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hatte ich gewünscht, dafs dieser Fürst durch das Ver-sprechen irgend einer Provinz in unser Interesse gezo-gen worden wäre, um einen Verbündeten an ihm zuhaben , unsre Niederlassung in Italien zu befestigen,und um mit so gröfserem Nachdrücke gegen Oestreichauftreten zu können. Das Direktorium wollte diefsgleich mir; allein bey der Schwierigkeit, den Königzu einem so barschen Abfälle von seinen Verbündetenzu vermögen> War nicht viel darauf zu zählen, unrlwir waren überglücklick , ihn vom Kampfplätze ent-fernt zu haben. Der Zeit mufste man das Uebrigetiberlassen.

In weniger als einem Monate hatte ich die'Linieder Alpen umgangen, drev Schlachten gewonnen, Pie-mont von det* Koalition abgebracht, zwölftausend Ge-fangene gemacht, feste Plätze, die uns zur Basis die-nen konnten, besetzt, und eine unmittelbare Verbin-dung zwischen der Armee und Frankreich über Sa-voyen eröffnet; doch war diefs blofs die Einleitungzu größeren Thatem

Nach der Niederlage bey Lodi hatte Beaülieu esnicht mehr gewagt, hinter dem Oglio oder hinter der*Chiesa Stand zu halten. Erst die stärkere Linie desMincio , links dui'ch die Festung Mantua und rechtsdurch den Garda-See und die Tyroier Gebirge gedeckt,Schien ihm eine hinlängliche SehUtzwehr, Hier stellteer seine Armee auf; das CentrUm nahm seine Stellung zuValleggio, der linke Flügel zu Goi’to ; der rechte beseztePeschiera, einen kleinen den Venetianern gehörigenfesten Platz. Es wäre nicht klug gewesen, gegen diebefestigten Plätze der Flügel loszubrechen; ich be-schloß daher, das Centrum zu sprengen, indem ich.jedoch zugleich den Feind für Peschiera befürchtet!liels, durch welches seine Rückzugs-Linie nach Tyrol