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und seine Kommunikations-Linie mit Oestreich gien-gen; ex- entblöfste den Punkt von Valleggio auchwirklich.
Den ?3o. May kam ich mit dem Gros meiner Ar-mee zu Borghetto an. Eine feindliche, auf dem lin-ken Ufer des Mincio befindliche Vorhut wurde überden Haufen geworfen, und gieng auf der Brücke vonBorghetto, deren einen Bogen sie verbrannte, über denFlufs zurück. Sogleich ordnete ich die Herstellungder Brücke an. Es gieng diese unter dem feindlichenFeuer zu vollbringende Arbeit nur langsam vorwärts.Etw'a fünfzig meiner Grenadiere wurden darüber un-geduldig; sie werfen sich, ihre Gewehre über den Kopfhaltend, in den Mincio, wo das Wasser ihnen bis zurSchulter reichte. Die Feinde, welche die furchtbareKolonne von Lodi wieder zu sehen vermeynen, reifsenaus, ziehen sich wieder auf die Stralse von Tyrol,und lassen meinen üebergang ruhig vor sich gehen.Ich folge ihnen mit der Division Serrurier bis Villa-franca; Augereau pimmt seine Richtung über Castel-novo, um Peschiera zu umgehen; Massena bleibt ander Brücke von Borghetto.
Noch einmal versuchte Beaulieu auf den Höhenzwischen Villafranca und Valleggio Stand zu halten;nachdem er aber von der Bewegung der Division Au-gereau gegen Peschiera in Iienntnifs gesetzt war, merk-te er, dafs ich ihn von Tyrol abschneiden w'ollte, undzog sich augenblicklich jenseits der Etsch zurück, anderen rechtem Ufer er über Dolce bis Caliano hinauf-anarschirte. Ein Theil seines linken Flügels, der sichden Mincio hinaufzog, um sich mit ihm zu vereini-gen, gerieth zu Valleggio mitten in mein Hauptquar-tier, das ich dort so eben mit einer schwachen Wachebezogen hatte. Kaum gewann ich Zeit, mich durch