Ihm blieben nur fünfundzwanzigtausend Mann, mitdenen er zwischen Solferino und Medolana Posto fafste.Die Divisionen Massena und Augereau, jnit der Re-serve, die ich bey Castiglione zusammengezogen hat-te, waren allein schon ebenso stark, als der Feind.Durch das Eintreffen der Division Serrurier neigtesich die Wage zu meinen Gunsten. Um dieser Divi-sion, welche von Gurdizzolo in den Rücken des östrei-chischen linken Flügels debouchirte, Zeit zu lassen, uman dem Gefechte Theil nehmen zu können,' beschränkteich mich anfänglich darauf, meine Linie zu behaup-ten, ohne das Gefecht einen ausgesprochenen Charakterannehmen zu lassen. Erst Leyrn Erscheinen von Ser-rurier’s Truppen bey Cavriana brachte ich meinenrechten Flügel und mein Centrum ernstlich in’s Feuer.Zur Linken überflügelt und bedroht, an den Garda-See geworfen zu werden, hielt Wurmser einen eiligenRückzug für das einzige Rettungsmittel. Er giengüber den Mincio zurück; zwanzig Kanonen fielen da-bey in meine Hunde.
Nun aber war es von der gröbsten Wichtigkeit,dem östreichischen General keine Zeit zu lassen , umQuasdanovich an sich ziehen , vereint mit demselbeneine feste Stellung am Mincio nehmen und sich inseiner Kommunikation mit Mantua behaupten zukönnen,
In der Ueberzcugung, nichts gethan zu haben,so lange mir noch etwas zu thun übrig bliebe, ent-schlofs ich mich, gleich den andern Tag wieder ge-gen den Feind zu marseliiren, ohne mich um dieSchranke, die uns trennte, zu kümmern. Währenddie Hauptmacht meiner Armee die Oestreicher beyValeggio am Mincio im Zaume hielt, überschritt Mas-sena diesen Flufs bey Peschiera, und stürzte sich nunNapoteon's Leben, i ter Band. 8