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von sechsundzwanzigtausend Mann siegreicher Trup-pen zum Entsätze vor Mantua zu erscheinen ; nun hatteer sich mit zwölftausend Mann hineingeworfen, die be-siegt, ausgehungert und verfolgt, jetzt selbst einer Be-lagerung entgegensahen. Seine Truppen bezogen an-fangs aufserhalb der Festung zwischen St. Georg undder Citadelle ein Lager. Diese Stellung machte esihnen möglich, das Feld zu halten und vorlheilhafteFourragirungen zu unternehmen. Man mufste sie da-her zwingen, sich in die Stadt zu werfen, von wo dieBesatzung wegen örtlicher Hindernisse nicht wohl Aus-fälle machen konnte. Ich liefs daher meine Haupt-macht gegen Mantua aufbrechen; einige theilweiseVortheile, welche die Feinde am 13. und 14. überSahuguet’s und Massena’s Truppen erfochten, flöfstedenselben eine Sicherheit ein, wofür ich sie unver-züglich bestrafte.
Den 15. liefsen sie ihre ganze Besatzung zu einergrofsen Fourragirung ausrücken. An dem nämlichenTage griff ich sie mit meiner ganzen Macht an ; rechtsrückte Sahuguet auf die Favorite an; links marschirtedie von Governolo augelangte Division Augereau überCastellaro gegen St. Georg' vor; im Centrum nahm dieDivision Massena eine maskirte Stellung bey Due-Castelli. Als Wurmser sich auf seinen beyden Flügelnangegriffen sah, schickte er ihnen bedeutende Verstär-lumcen aus dem Centrum zu, das dadurch entblöst
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wurde. Nun liefs ich die Division Massena losbrechen,die, nirgends auf ernsthaften Widerstand stofsend, bisSt. Georg vordrang, und es mit dem Bajonnet wegnahm.Die Eroberung dieses Postens stellte den Rückzug desöstreichischen rechten Flügels blofs, der sein Heil nurdarin fand, dafs er auf der Seite der Citadelle durch-drang. Durch einen Verlust von zwey bis dreytausend