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Provinzen sich zu ernstliche Blöfsen in jener Beziehunggehen zu lassen; es war genug, den Saamen auszu-streuen, wenn nur dessen Früchte nach erfolgtem Frie-den geerntet werden konnten. Ich begnügte mich da-mit, dafs dieLombardey einige besoldete Legionen orga-nisirte, die im Einverständnisse mit den Nationalgardender Republiken am Po die Ordnung im Innern handha-ben und einen Theil der Besatzungen, die ich daselbsthatte , mir zur weitern Verfügung stellen konnten.
Es waren diese Maafsregeln um so vernünftiger,als die Angelegenheiten im übrigen Italien keinensehr tröstlichen Anblick gewährten. Die Unterhand-lungen mit Neapel zogen sich in die Länge; PiemontsPolitik schwankte unsicher hin und her. Viktor Ama-deus durfte sich nur des Ungeheuern Einflusses erin-nern, den sein Grofsvater dadurch erlangte, dafs er,im Jahre 1705, sich gegen Ludwig XIV. erklärte, alsdamals, dessen Armeen im Angesichte von der desPrinzen Eugen an der Etsch standen. Er hatte nochmehr Beweggründe, eben so zu verfahren, und da dieUmstände die nämlichen waren, durfte er sich auchdie nämlichen Folgen versprechen.
Ueberdiefs liengen auch Genua’s Umgegenden an,unruhig zu werden; und der Senat, durch Faypoull’sRequisitionen, wie man sagt, zu hart bedrängt, bliebden aufrührerischen Bewegungen der kaiserlichen Le-hen nicht fremd. Der Pajist, nachdem er sich von sei-nem Schrecken erholt hatte, dachte nicht mehr an denFrieden. Vor Allem aber konnte Venedig, wenn essich gegen die Republikaner erklärte, dem Kriege eineverdriefsliche Wendung geben.
Aus Furcht, den Löwen des heiligen Marcus zuwecken, suchte ich in Uebereinstimmung mit demDirektorium durch geschickt eingeleitete Vorschläge