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stürmen. Der gröfsere Theil meiner Generale warverwundet worden, indem sie mit gutem Beyspiele vor-angehen wollten. Ich selbst stellte mich an die Spitzemeiner Grenadiere. Alles war umsonst. Ich mufste er-nennen , dals die Möglichkeit Gränzen habe, selbstfür meine Truppen. Die Spitze der Kolonne, vollerLücken, wurde nachdrücklich zürückgewiesen. Mittenin dieser Unordnung wurde ich in den Sumpf gewor-fen, wo ich Gefahr lief, gefangen zu werden: JBelliardgriff mit einer Grenadier-Kompagnie an, um mir Zeitzum Herauskommen zu verschaffen.
Doch gegen Abend, bey Annäherung einer meinerBrigaden, die ich in der Fähre von Albaredo hatte über-setzen lassen, und die das linke Alpon-Ufer hinaufvorrückte, verlicfsen die Oestreicher Arcole. Alleines war schon zu spät; ich wollte es nicht wagen,mit meinen in Sümpfen zusammengedrä'ngten Truppenim Angesichte der feindlichen Armee, die sich zwischenSt. Stephano und St. Bonifacio entwickelt halte, dieNacht zuzubringen. Es konnte sich auch aufserdemereignen, dals Vaubois zu Bussolingo überwältigtwürde, wo ich mich dann noch Nachts im Eilmärschean den Mineio hätte verfügen müssen, um ihn aufzu-nehmen; und diefs wäre mir, wenn ich nicht die Vor-sicht gebrauchte, schon zum voraus wieder auf dasrechte Etsch-Ufer zu gehen, unmöglich gewesen. Ichthat diefs aber wirklich, und liefs auf dem linkenUfer nur die zu Beschützung der Brücke nöthigenTruppen zurück.
In den Klicken Alvinzi’s konnte ich nun freylichnicht mehr opefiren; allein es war mir doch wenig-stens gelungen, ihn von Verona zu entfernen. Aberauch dieser Umstand würde mein Verderben nur auf-gcschoben haben, wenn es mir nicht gelang, ihn