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Die mit Malmesbury eingeleiteten Unterhandlun-gen konnten nicht vor sich gehen, ohne dafs man sichvorläufig mit Oestreich verständigte, von dem mandie Abtretung Belgiens erlangt haben mul'ste, um siesodann von den Engländern bestätigen zu lassen. Clarkeerhielt den Auftrag, in Wien die Absehliefsung einesWaffenstillstandes nachzusuchen und die Absendungvon Unterhändlern nach Basel oder nach Paris vorzu-schlagen. Er begab sich in dieser Absicht in mein.Hauptquartier; allein die Fortschritte des Erzherzogsin Deutschland hatten die Hoffnungen und Anmafsun-gen des Hauses Oestreich'wieder so sehr gehoben, dafsman ihm nicht erlaubte, über die Vorposten zu ge-hen. Auch hatte so eben ein Ereignifs von der höch-sten Wichtigkeit im Norden stattgefun'den, das derLage der Dinge auf dem Festlande eine andere Gestaltgeben konnte. Die grofse Katharina hatte, den 17.November, durch einen plötzlichen Tod ihre langeund ruhmvolle Laufbahn beendigt; ihr Sohn, Paul I.,folgte ihr. Dieser Fürst, in Allem eigen, konnte eineder seiner Mutter ganz entgegengesetzte Politik an-liehme.o, mochte er nun die Bewegungen des Abend-landes zu einem Kriege gegen die Türken benützen,oder an Frankreichs Angelegenheiten Theil nehmen•wollen. In der Ungewifsheit, was wohl daraus erfol-gen würde , glaubte das Wiener - Kabinet, Clarke desBaron Vincent entgegenschicken zu müsse®, mit demer sich, den 4. Januar, dann auch über die Absen-dung von Unterhändlern sowohl, als über die Noth-wendigkeit eines vorläufigen Waffenstillstandes für dieArmeen in Deutschland und Italien in Vicenza persön-lich besprach. Der Friede veranlafste zu viele strei-tige Artikel, als dafs er definitiv auf den Vorpostenhätte unterhandelt werden können; die Waffenstil]-