Stands-Bedingungen boten nicht weniger Schwierigkei-ten dar. Ich machte Clarke Lemerklich, dafs alleVortheile auf Seite Oestreichs seyn würden, wenn manihnen die geringste Kommunikation mit Mantua ge-stattete, dessen nahen Fall die darin herrschende Hun-gersnoth verbürgte. Die Oestreicher dagegen bestan-den darauf, dafs die Besatzung während der Dauerdes Waffenstillstandes mit Lebensmiteln verpflegt wer-den sollte. Man konnte nicht Übereinkommen. Herr■von Vincent, ein Unterhändler ohne Vollmachten,kehrte nach Wien zurück, um Frankreichs Vorschlägevorzulegen, und sein Kabinet wies, der Form wegen,Clarke an den kaiserlichen Gesandten bey’m Turiner-Hofe.
In dieser Zwischenzeit hatte Malmesbury, ohnesich über den ersten Artikel der Unterhandlung ver-ständigt zu haben, Paris verlassen; man hielt ihnim Verdachte, er’sey blofs del'swegen dahin gekom-men, um den Zweck der grofsen Expedition, die inBrest gegen Irland ausgerüstet wurde, zu erfahren.Jetzt aber mufste man darauf bedacht seyn, — unse-rerseits -— bis zur Ankunft der Verstärkungen sieh inder Stellung, in welcher man sich befand,' zu behaup-ten; — Östreichischer Seits, — die Energie und Thä-tigkeit zu Wurmsers Rettung zu verdoppeln.
Die Regierung, welche sich auf die Erfolge derClarke anvertrauten Unterhandlungen natürlich nichtverliefs , gab der Schilderung meiner gefahrvollenLage endlich Gehör, und, durch den Kampf hev Ar-cole überzeugt , dafs ich bey einem Haare aus Ita-lien verjagt worden wäre, entschlofs sie sich, ent-scheidende Maarsregeln zu ergreifen: die schönen Di-visionen Bernadotte undDelmas, aus den Rheinarmeengezogen und ungeachtet des Winters über die Alpen