IÖ2
Dessenungeachtet war der schwierige Augenblicknoch nicht vorüber; mein rechter Flügel wurde vonden Oestreichern, weiche die Höhe von San-Marcoherabkamen, lebhaft verfolgt. Zu gleicher Zeit hatteQuasdanovich die Verschanzungen beyOsteria erstürmt,,und seine Kolonne fieng an, die Hochebene vor Rivolizu ersteigen. Auf der andern Seite nahm Lusignan,der sich Coserman’s bemeistert hatte, seine Richtungüber Affi in unsern Rücken.
Ich sah mich umringt; allein weit entfernt, denMuth sinken zu lassen, blieb ich überzeugt, dafs,wenn es mir gelang, Quasdanovich über'den Haufenzu werfen , ich Von Lusignan, der seinem eigenen Ver-derben entgegengieng, Nichts zu befürchten habenwürde. (Quasdanovich müfste seinen Weg durch einesehr tiefe > von unsern Batterien ' bestrichene Schluchtnehmen. Raum erschien die Spitze seiner Rolonne aufder Hochebene, als sie in ihren Leyden Flanken durchInfanterie , und in der Fronte durch die von dem uner-schrockenen Lasalle gegen sie geführte Reiterey ange-griffen wurde. Die Feinde wurden in die Schlucht zu-rückgeworfen. Die Unordnung unter denselben warschon grofs, als in der tiefen Schlucht, die längs derEtsch hinläuft und in der die Oestreieher auf einandergepropft waren, ein Munitionswagen durch unsere Hau-bitzen in die Luft gesprengt wurde; Verwirrung undSchrecken stiegen-nun auf’s Höchste: Infanterie, Rei-terey, Artillerie floh, Alles untereinanderj über Inca-nale zurück.
Quasdanoviclx’s entledigt, nahm ich nun alle meineKr a'fte zusammen, um Vial, der sich in vollem Rück-züge befand, zu unters i ützen. Die üestreioher hattensich bey seiner Verfolgung zu unvorsichtig aufgelöst.Zweyhundert Reiter-, die ich unter sie jagte, brachten