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schwächen: im Augenblicke der Eröffnung eines 1 ent-scheidenden Feldzugs im Herzen Oestreichs einen sogroben Fehler zu begehen , war nicht meine Sache.
Ich schrieb daher nach Rom und schlug eine Ueber-einkunft vor. Man beeilte sich, Bevollmächtigte anmich abzuschicken. Die Unterhandlung dauerte nichtlange; denn um eine solche handelte es sich nicht,sondern blofs darum , die Bedingungen , die ic}i vor-schreiben würde, zu unterzeichnen. Der Friede wurdeden 19. zu Tolentino abgeschlossen. Der Papst bestä-tigte die Abtretung von Avignon, Venaissin und denLegationen Ferrara und Bologna. Auf die Romagnaleistete er gleichfalls Verzicht, und machte, sich zurBezahlung einer Kontribution von dreyfsig Millionenverbindlich. Es waren diese Bedingungen zu hart,um den heiligen Stuhl nicht zu unserem unversöhn-lichen Feinde zu machen; doch waren sie es nichtgenug, um ihm alle Mittel, wodurch er uns noch scha-den konnte, zu benehmen,
Ich verhehlte mir diese Uebelstände nicht; alleines lag nicht in meiner Gewalt, den Zustand der Dingezu verändern; die Staatspolitik war Sache des Direkttoriums; es Wollte den Papst blofs demüthigen undseinen Bannstrahlen trotzen, ohne daran zu denken,sich einen Verbündeten oder ein Werkzeug aus ihmzu machen. In der Lage, in welcher wir uns an derEtsch befanden, durfte ich hlos darauf bedacht seyn,die Absichten der Regierung zu erfüllen; jedoch be-freyte ich dadurch zugleich auch meine Armee fürden Augenblick von einer lästigen Nachbarschaft.