Band 
Erster Band.
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Obgleich Gährnng unter dem gemeinen Volke, daszum Theiie noch hewaifnet war, herrschte, so giengdiese Revolution dennoch ganz ruhig vor sich, undam Abende holten die -Demokraten im Pallaste dasgoldene Buch ab, das sodann auf dem Platze Äqua-verde verbrannt wurde. Tags darauf schaffte ein De-kret der provisorischen Regierung den Adel und dasLebnwesen ah; die Wappen über allen Thoren derPalJöste wurden zerbrochen^ und da solche Bewegun-gungen nie ganz ohne Excesse ausgehen, so wagtenauch hier ruchlose Hände, die kolossalen Bildsäulenjener Doria zu zertrümmern, die ehemals der Stolzdes genuesischen Namens waren.

Während sieh die gesetzgebende Kommission mitAbfassung eines Konstitutions - Vertrags beschäftigte,war ich auf das Wesentliche bedacht, und ertheiltedemGeneral Duphot den Auftrag, ein besoldetes Korpsvon sechstausend Liguriern zu errichten, um die Zahlunserer Hülfstruppen dadurch zu verstärken.

Noch hielten sich die Oligarchen nicht für geschla-gen: ein zu Pisa versammelter Ausschufs orgauisirte imMonat September den Aufstand der östlichen Küste und'des Bisagno. General Duphot, der den Rebellen ent-gegenzog, wurde von ihnen nach Genua zurückgetrie-ben; sie bemächtigten sich sogar des Forts Eperon.Allein durch die Einwohner der westlichen Küste, diegenuesischen Demokraten, und einige von Tortona an-gelangte französische Truppen verstärkt, siegte Duphot,trotz den Aufstiftungeu der Durazzo’s, Doria's, Spi-nola’s und Pallavicini’s, doch endlich über ihre ange-strengten Versuche. Diefs war der Todeskampf einerim Grunde verständigen, väterlichen und mit Frank-reich befreundeten Regierung. Sie fiel als ein Opferder Revolutions - Grundsätze, und man glaubte daher,