Band 
Erster Band.
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Kommission von zweyundzwanzig Mitgliedern anver-traut, in welcher der derzeitige Doge den Vorsitzführte.

Diese Regierungsform war weder den Sitten, noch,der Oertli hkeil des genuesischen Landes angemessen.Es war .ä -ilieh dieser kleinen Republik nicht wohlmöglich, vicrhunderlfünf'zig nicht besoldete Repräsen-tanten aufzubringen, ohne die Aristokratie des Reich-thums, der schlimmsten von allen, an die Stelle derso eben abgeschafften einzusetzen. Doch hierum be-kümmerte ich mich wenig; ich betrachtete Ligurienals eine unumgänglich nothwendige Erwerbung fürFrankreich, und indem ich diese Veränderungen in sei-ner Verfassung vornahm, hatte ich weniger eine Ver-besserung seines Schicksals, als den Zweck im Auge,es dadurch zu zwingen, seine Vereinigung mit Frank-reich später selbst nachsuchen zu müssen.

Sey dem, wie ihm wolle, der kleine Rath ratifi-cirte den andern Tag die Uebereiuknnft von Monte-bello mit einer Mehrheit von siebenundfünfzig Stim-men gegen sieben. Von diesem Augenblicke an stellteder kleine Rath nebst seinen Kollegen alle amtlichenVerrichtungen ein , und überliefs dem Doge und derprovisorischen Kqmmission die Obergewalt.

In der erwähnten Uebereinkunft war kein Wortdavon gesagt, dafsich die Mitglieder der provisori-schen Regierung zu ernennen hätte; allein ich war nichtgewohnt, eine Sache nur halb zu thun , und Iiets esmir angelegen seyn, sie aus Leuten, die durch ihrVorurtheil für die demokratischen Lehren bekannt wa-ren, zusammenzusetzen Den 13. Juny ergieng an denDoge eine Aufforderung, diese Mitglieder zusammen-zuberufen.