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Erster Band.
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Abtretungen auf dem linken Rhein-Ufer widersetzensollte; freye Schiffahrt auf diesem Flusse und auf derMaas wurde zugesagt; Frankreich willigte ein, dafsSalzburg an Oestreich fiel, das von Bayern auch nochdas Innviertel und die Stadt Wasserburg am Inn be-kommen sollte. Oestreich trat das Frickthal an dieSchweiz, die Kaiserlichen Lehen an Ligurien, unddas Breisgau an den Herzog von Modena, zum Ersätzefür seine an die cisalpinische Republik gefallenenStaaten, ab. Frankreich machte sich verbindlich, diezwischen der Maas und dem Rhein gelegenen preufsi-schen Besitzungen zurückzugeben; den auf dem linkenRhein-Ufer aufser Besitz gesetzten Fürsten, sowie demStatthalter, wurden Entschädigungen in Deutschlandversprochen. Der Artikel VII. liefs auch voraussehen,dafs wohl noch andere Theilungen würden Statt findenkönnen, indem er festsetzte, dafs, wenn eine dercontrahirenden Mächte Erwerbungen inDeutschl'and machen würde, die andere de-ren eben so grofse machen solle-

Es war dieser Friede ruhmvoll und er konnte auchdauerhaft seyn: ruhmvoll war er, weil Frankreich da-durch Belgien, die Linien des Rheins und der Alpen,Maynz, Einflufs auf Italien und noch die JonischenInseln erhielt, die ein sehr wichtiges Besitzthum wa-ren , weil sie der Schlüssel zur Levante für uns wer-den konnten, und uns unberechenbare Vortheile zurSee gewährten. Dauerhaft sollte er seyn, weil Oest-reich reichliche Entschädigung für die an uns abgetre-tenen Provinzen erhielt. Zwar mufste diese Macht,von nun an durch die cisalpinische Republik von Pie-mont getrennt, allen Einflufs auf das Haus Savoyenund das nördliche Italien auf uns übergehen sehen;allein ihr bis an die Etsch reichendes Gebiet mit Ve-