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Erster Band.
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rona i Legnago und Venedig verschaffte ihr eine beyweitem vorlheiihaftere Basis zu ihren künftigen Ope-rationen in diesem Lande. Der Friede mufste Oest-reieh um so vortheilhafler erscheinen, als es in gewis-ser Art gröfser aus seinen Niederlagen hervorgegangenwar. Zu Jemappe, Fleures, Jülich, Loano, Ettlingen,Montenotte, Lodi, Castiglione, Bassano, Arcole, RivoliBesiegt, hatte es darum nicht minder sein Gebiet ge-rundet und um drey Millionen Einwohner vermehrt:Belgiens entfernte Provinzen hatte es gegen Gallizien,das an seine Grenzen stofst, vertauscht; die venetia-nischen Staaten hatte es für die Lombardey bekom-men , mit welcher es früher nicht anders, als überfremden Grund und Boden, sich in Verbindung setzenkonnte; den durch die Sperrung der Schelde in gänz-lichen Verfall gerathenen Hafen von Antwerpen hattees gegen den von Venedig vertauscht, der seinem Han-del und seinem politischen Einflüsse bey weitem grös-sere Vortheile gewährte.

Was nun Frankreich betrifft, so hatte es sich aus umso besserem Grunde dieses Friedens zu erfreuen, als indemselben Augenblicke die englische Seemacht einenentscheidenden Sieg davon getragen hatte: die hollän-dische Flotte war den tg. Oktbr. bey Camperduyn, anden Küsten von Nord-Holland, von Duncan geschlagenund zur Hälfte zerstört worden, und dieser für dieEngländer so bedeutende Vortheil, der dem Friedenzur See nur ein weiteres Hindernifs entgegenstellenkonnte, mufste den Werth einer Aussöhnung mit Oest-reieh erhöhen.

Allein die gesteigertsten Leidenschaften waren nunschon im Spiele; bald wurden beyde Partheyen davonfortgerissen und ein allgemeiner Brand loderte aufsNeue in beyden Halbkugeln auf. Die Vorliebe des