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Erster Band.
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die Erfüllung des Vertrags von Campo-Formio, insoweiter die Uebergabe von Maynz an unsere Truppen unddie Räumung der anderen Rhein-Festplätze durch dieKaiserlichen betraf, gesorgt hatte.

Voll Feuer für Alles, was die frischgeborne Re-publik, die mir ihr Daseyn verdankte, immer mehl'befestigen konnte, fiel es mir in dem Augenblicke, woich Italien verliefs, ein, vom Walliser Lande den Ue-kergang über den Simplon für Truppen, die nachFrankreich zurückkehren sollten, zu verlangen. Ichstrebte eifrigst nach dem Besitze dieses hochgelege-nen Rhone - Thaies , das uns die unmittelbarste Ver-bindung mit Mayland verschaffen konnte. Die Schwei-zer lehnten, und zwar mit Recht, ein Ansinnen ab,das ihr für sie s-o wohlthätiges Neutralitäts-System zer-stört hätte. Das Direktorium , in dessen Ansicht esbereits lag, dieses Land gänzlich zu demokratisirenund in seine Netze zu ziehen, war nur zu geneigt,diesen unklugen Vorsatz auszuführen.

Rewbel und Talleyrand waren, wie man sagt, aufden Gedanken verfallen, Frankreich mit kleinen de-mokratischen Republiken zu umgeben, entweder umseine Gränzen zu schützen, indem es dieselben vonOestreich und andern monarchischen Staaten trennte,oder um sich eines Föderativsystemes zu versichern,das im Stande wäre, neuen Koalitionen die Wage zuhalten x ). Man schmeichelte sich, durch dieses son-derbare Mittel ein, neues System politischen Gleichge-

i) Einige behaupten, es sey dieser Vorschlag von Rewbel an-gegeben worden; Andere schrieben ihn Talleyrand zu; dasGewifse an der Sache ist, dafs er während des Ministeriumsdes Letztem in’s Leben trat, und dafs Talleyrand, wenn erihn mifsbilligte, hätte abtreten sollen.