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wichtes — nicht sowohl in Betreff der Massen derMachte, als in Hinsicht der Lehrsätze der Regierun-gen zu schaffen. Man glaubte, die französische Re-publik gegen die europäischen Monarchieen nicht an-ders vertheidigen zu können, als indem man ihr einenGürtel von kleinen, gleich ihr demokratischen Staa-ten umlegte. Es war diefs ein diplomatisches Utopien,das keinen Menschenverstand hatte.
Erstens ist es gewifs, dafs die Nachbarschaft die-ser hinfälligen Staaten, statt die unmittelbaren Be-rührungspunkte mit Oestreich zu entfernen, zu ewi-gen Streitigkeiten mit demselben Veranlassung gege-ben haben würde: denn da diese Staaten blofs unterfranzösischem Einflüsse bestehen konnten, hätte mansich in alle Slänkereyen, die sie an ihren Gränzenmit den Oestreichern gehabt hätten, mischen müssen.Ein cisalpinischer Zollgardist hätte eben so gut Ver-anlassung zu einem Krieg geben können, als des Eng-länders Jeffrys abgeschnittene Nase zwischen Georg II.und Ludwig XV. einen solchen herbeyfiihrte.
D as Bündnifs mit Spanien und die freundschaftli-chen Verhältnisse mit Preufsen bewiesen, dafs es sehrleicht war, sich in der politischen Wage Europa’sreelles Gewicht zu verschaffen, ohne es auf doktri-näre Ideen zu stützen, die in der Politik nur sehrwenig gelten, und öfters Vorwand, als Zweck sind.
In Folge jenes schönen Vorhabens wurde Mengaudbeauftragt, in Basel, Aarau und Zürich Umtriebe ein-zuleiten, wodurch bey der beabsichtigten RevolutionFrankreich in’s Mittel gerufen werden sollte, wie sol-ches zu Genua Statt gefunden hatte. Mangourit thatein Gleiches im Walliser Lande, und eben so leichtkonnte es im Waadt-Lande geschehen, das im Jahre