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Erster Band.
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konnte ich die Bühne als Retter des Vaterlandes be-treten. Da ich wohl wufste , mit wem ich zu thunhatte, so zweifelte ich keinen Augenblick, dafs diefssdch früher oder spater ereignen müsse. Man brauchtenur die armen Köpfe des Direktoriums ihren eigenenHülfsmitteln zu überlassen, und abgesehen von derSchwachheit seiner Mitglieder, so waren auch dieSachen selbst nicht von der Beschaffenheit, um dauernzu können. Denn mochte das Direktorium auch wirk-lich einen Versuch gegen die Freyheit dadurch ma-chen, dafs es nach dem Beyspiele des Wohlfahrts-ausschusses die Diktatur an sichrifs, oder wurde es,gleich dem Vollziehungsrathe im Jahr 1792, durch dieAnarchie verschlungen, — unter beyden Voraussetzun-gen war sein Fall unvermeidlich.

Inzwischen blieb die Bolle, die ich bis zum Ein-treten jenes Ereignisses zu übernehmen hatte, immerbeschwerlich. Man hatte mir den pomphaften, abernur Schein-Titel eines Obergenerals der Armee vonEngland beygelegt. Es war diefs ein Schreckbild,über welches sich das Londner Kabinet keinen Augen-blick tauschen konnte ; denn nichts war damals vor-bereitet , was ihm Verwirklichung hätte geben kön-nen : Alles, was sich vielleicht thun liefs, war, zwan-zig bis dreyfsigtausend Mann nach Irland zu werfen :ein ohne allen Zweifel vortheilhaftes Unternehmen,das mir aber nicht besonders anstand.

Ich war eine zu wichtig gewordene Person, alsdafs es< mir möglich gewesen wäre, mit verschränktenArmen in Paris zu bleiben. Obgleich das Direktoriumseinen Friedens - und Beyfallsruf, vereint mit demvon ganz Frankreich, hatte ertönen lassen, so wufsteich, dafs Rewbel und Merlin mir heimlich etwas an-hatten j indem sie die Hierarchie der Gewalten anfiihr-Napoleon’s Leben, iter Band, 15