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St. Ludwig hatte 4 Monate gebraucht, um nachCai'ro zu gelangen, und war dort eingeschlafen, ichwollte in 14 Tagen dahin kommen und sogleich wie-der weiter ziehen, um meine Aufgabe zu vollenden.
Den 6* July verliefs ich Alexandrien und nahinmeinen Weg durch die Wüste auf Rahmanieh.- DieDivision Kleber gieng über Rosette, nahm dasselbeweg und stiefs bey Rihmanieh wieder zu mir. Bevorwir daselbst anlangten, kamen wir zum erstenmal mitden Mamelucken in’s Gefecht; eine .Abtheilung der-selben wurde von Desaix, der meine Vorhut führte,zuriiekgeworfen. Ich setzte meinen Marsch nach Cai'roden Nil hinauf fort, allein ehe ich diese HauptstadtEgyptens erreichte, vnufste ich mich noch schlagen.
Den 13. July sliei'sen wir auf Murad-Bey, den 'muthigsten der Mamelucken - Häuptlinge.: er warmit viertausend Pferden bey dem Dorfe Sehebreisaufgestellt und hatte seinen rechten Flügel durcheine Flottille gedeckt. Nichts kommt der Schönheitdes Anblicks gleich, den diese afrikanische Reiterey'gewährt. Die zierlichen Formen der arabischen Pfer-de, durch reiches Sattelzeug noch mehr gehoben, daskriegerische Aussehen der Reiter, der buntscheckige ,Glanz ihrer Kleidungen, die prächtigen mit Reiher-büschen gezierten Turbane ihrer Offiziere, diefs Alleswar für uns ein neues und zugleich anziehendes Schau-spiel. Die türkische Reiterey, welche sehr schön ist,steht jedoch noch weit hinter der der Mameluckenzurück. Das Gefecht entspann sich zuerst zwischenunsern Flottillen: die feindliche griff die unsrige an,die, den Nil aufwärts segelnd, unsern Marsch zur Seitebegleitete. Um sie dem Angriffe zu entziehen, rückteich gegen Murad-Bey an. Ich gebrauchte hiehey dieSchlacht - Ordnung, deren sich die Rufsen gewöhnlich