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I. August bey sinkender Nacht wurde er daselbst an-gegriffen. Der französische Admiral glaubte, einemFeinde, der, nach seiner Berechnung, ihn blofs in derFronte angreifen ' konnte, in unverrückter StellungTrotz bieten zu können. Allein Nelson zog sicli kühnüber die Untiefen zwischen unsere Linie und demLande durch, durchbrach das Centrum, segelte umden linken Flügel und fiel über ihn her , wahrendder rechte blofser Zuschauer dieses lächerlichen Ge-fechtes war. Die Schlacht dauerte sechsunddreyfsigStunden und endigte mit der Zerstörung von dreyViertheilen unserer Flotte. Admiral Brueys, sühntewenigstens seinen für die französische Marine so un-seligen Fehler durch einen rühmlichen Tod.
Obwohl diese Katastrophe in die Wechselfälleunserer Expedition eine gänzliche Veränderung brach-te, so benahm sie uns doch nicht die Hoffnung zueinem günstigen Erfolge. Wir konnten uns im Besitzedes Landes behaupten , wenn es uns gelang, die Ein-wohner für unsere Sache zu gewinnen. Mit Geld,Waffen und Offizieren versehen, konnten wir uns,gleich den Mamelucken , rekrutiren. Alle meine Be-mühungen richteten sich nach diesem Ziele. ZweyHindernisse von gröfserer Bedeutung zeigten sichfreylieh hiebey: das erste war die, ßiokirung vonder Seeseite, die dem Ausfuhrhandel, der Quelle desReichthums dieses Landes, Abbruch that; das zweytewar die Religion. Der Koran befiehlt, die Abgötte-rei - auszurotten oder sie zinsbar zu machen; er ver-bietet den Gehorsam und die Unterwürfigkeit untereine ungläubige Macht; hiedurch begünstigte er denmililairischen Geist mehr, als die christliche Reli-gion, die vorschreibt, dem Kaiser zu geben, was desKaisers ist, und welche erklärt, das Reich Jesus Chri-