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Erster Band.
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ker. Trouve führte Staatsstreiche aus , verjagte Di-rektoren und Gesetzgeber.

In Piemont erregten Agenten der Propaganda soernstliche Unruhen, dafs der König den Beystand derfranzösischen Truppen zu deren Dämpfung verlangenzu müssen glaubte, wo dann Brune, in verstellterFurcht vor der Gefahr, die seiner Armee hieraus er-wachsen könnte , von Karl Emmanuel die Auslieferungder Citadelle von Turin zur Sicheruug der öffentlichenRuhe verlangte.

Der Rjstadter Kongrefs hatte, nachdem durchdenselben gleich anfangs Frankreich das linke Rhein-ufer zuerkannt worden war, unmittelbar nach meinerAbreise eine ganz entgegengesetzte Richtung genom-men. Nicht damit zufrieden, Alles, was der Vertragvon Campo-Formio ihm zusicherte, erhalten zu ha-ben, verdoppelte das Direktorium bald seine Ansprü-che, und liefs durch seine Bevollmächtigten die un-geheuersten Forderungen machen. Es verlangte dieForts Kehl, Cassel und alle Rheininseln; es drangauf die Schleifung von Ehrenbreitstein ; kurz, eswollte sich auf dem rechten Ufer Offensivpunkte ver-schaffen ; um einen Fufs in Deutschland zu haben,was gegen den Vertrag war. Es trieb seine Anmas-sung bis auf den Punkt, um zu verlangen, mau solleihm freye Schifffahrt auf allen in den Rhein mün-denden Flüssen Deutschlands zusichern, und dieSchulden der auf dem linken Rheinufer von ihm er-worbenen Länder auf die zur Entschädigung Ange-wiesenen übertragen, was beydes eine empörende Un-gereimtheit war. Diese grofse Uebertreibung der An-sprüche war aber nicht das Ergebnifs eines edelnEhrgeizes, sondern das eines händelsüchtigen Stol-zes und der Vorliebe für die Propaganda. Die Zu-