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sammensetzung des Direktoriums beweist diese Wahr-heit: der stoische Rewbel, der edle Barras, dpr ad-vokatische Merlin, der Illuminat Lareveillere , derpoetische Franpais-de-Neufchäteau waren keine Leutevon Ehrgeiz, aber voller Ansprüche und kurzsichtigePolitiker. Hält man nun jene übertriebenen Forde-rungen mit den Revolutionen zusammen, von wel-chen Europa auf allen Seiten bedroht war, so ergabes sich deutlich, dafs der Krieg de facto bereits ent-brannt war. Die Ursache, warum er noch nicht offenausbrach, lag blofs darin, dafs unsere Feinde nochZeit brauchten, sich zu verabreden.
Das Wiener Kabinet, wiewohl von den Gesinnun-gen Rufsland’s und Eugland’s unterrichtet, wolltedennoch den Weg der Unterhandlung versuchen. Maumufste sich wohl über die Beschwerden, die man hat-te , erklären und ihre Abhülfe verlangen , y ehe mauseine Zuflucht zu den Waffen nahm.
Eine entscheidende Unterhandlung entspann sichdemnach zu Selz , um die neuen Interessen , die dar-aus hervorgehen sollten, zu reguliren. Thugut, dersich, um den Frieden mit uns nicht unterzeichnen zudürfen, von den Geschäften zurückgezogen hatte, hat-te das Portefeuille so eben wieder aus Kobenzl’sHänden übernommen. Letzterer begab sich nach Selz,um mit Franpais - de - Neufchäteau zu unterhandeln.Obgleich der eigentliche Gegenstand dieser Konferen-zen nie öffentlich eingestanden wurde, so kann mandoch vermuthen , welche Interessen sie befafsten;denn es ist klar , dafs die Räthe Franz II. das Ver-trauen dieses Fürsten zu sehr mifsbraucht haben wür-den , wenn sie den Zustand von Europa in der Mitte»des Jahres 179g als gleichgeltend mit demjenigen an-genommen hätten, der erst ganz kürzlich zu Campo-