rektorium, das sein Betragen mifsbilligte, im Ober- ^befehle über die Armee von Italien durch Joubert ab- igelöst worden ; allein das Uebel war geschehen , derEindruck davon schwer zu verwischen , und die Ursa-chen dazu dauerten immer noch fort.
Piemont war nicht besser behandelt worden, undwenn die Gesinnungen des Turiner Hofs uns nicht sehrgünstig waren, so wurden sie durch unser Benehmen j|gegen denselben gerechtfertigt. WJeit entfernt, sichauf offenem Wege, indem man es für seine Verlusteentschädigte , einen zuverlässigen Bundesgenossen an ;demselben zu verschaffen, wünschte man vielmehr sein jLand, gleich der Schweiz, zu revolutioniren, um es indas demokratische Gleichgewichts - System, von dem ,ich oben gesprochen habe, einzureihen, und die Be-setzung der Citadelle von Turin hatte, statt den An^hängern der Propaganda einen Damm zu setzen, sienur noch verwegener gemacht. Solcher Behandlungkonnte Karl Emmanuel, obwohl er endlich den Offen-siv- und Defensiv - Vertrag, der uns ein Hülfs-Korpsvon achttausend Mann zusicherie, mit uns abgeschlos-sen hatte, sich nur ungern unterwerfen.
Der Grofsherzog von Toscana, der wirklich Friedewünschte, war ein östreichischer Prinz; mehr brauchtees nicht, um ihn auf’s schwarze Register Zu setzen;man hatte Gelüsten nach seinem Lande, um die riimi- ,_schc Republik mit der Ligurischen und Cisalpinischenzusammenhängend zu machen. Alle diese Plane konn-ten nicht verfehlen , uns Feinde zu machen. Der ehr- jwürdige Pius VI., aufser den Besitz seiner zeitlichenMacht gesetzt, wendete all’ seinen geistlichen Ein-flufs an, deren Zahl zu vermehren.
Zu diesen Wechselfällen kam noch der, dafs dasWiener-Käbinet auf die Hülfe des Neapolitanischen