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Erster Band.
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noch bedenken können, wo schon Russen und Türkenvereint gegen den gemeinschaftlichen Feind anrückten;wo von einer Seite die Lombardey den Arm nachHülfe zu ihm ausstreckte, und er von der andern dasHerz seiner eigenen Staaten durch den Einfall derFranzosen in die Schweiz bedroht sah? Auch wenn er,allen Ehrgeiz verläugnend, auf die Wiedererlangungseiner Besitzungen in Italien geradezu verzichten woll-te, legte ihm das Wohl der östreichischen Monarchienicht dennoch die Pflicht auf, den Unglücksfällen vor-zubeugen, welche der Franzosen Ausdehnung bis vordie Eingänge nach Vorarlberg voraussehen liefs?

Wie dem auch sey, seine erste Sorge war, Neapelvor dem Schicksale, das Rom so eben betroffen hatte,dadurch zu wahren, dafs er den Defensiv-Vertrag vomig. May, dessen ich eben erwähnte, und den man fürhinlänglich hielt, um einenjfeindlichen Einfall zu ver-hindern , mit diesem Hofe Unterzeichnete.

Zu diesen aus blofs'er Vorsicht abgeschlossenenVerträgen gesellten sich bald ernstlichere Maafsregeln.Der fruchtlose Ausgang der Konferenzen zu Selz warnicht sobald bekannt, als der Graf Kobenzl schon aufeiner Reise nach Berlin und Petersburg begriffen war,um sich den Interessen dieser heyden Höfe anzunähern.Der Vertrag mit Rufsland war nicht schwer abzu-schliessen, und schon im Monat Oktober rückte eineHiilfs-Armee, über welche Suwaroff den Befehl über-nehmen sollte, in Gailizien ein, um sich von da gegenMähren zu wenden. Andererseits beeilte sich der Hof-kriegsrath, so wie er Kunde von Berns Fall erhaltenhatte, die kaiserlichen Armeen wieder auf einen acht-baren Fuls zu setzen; Alles, was um ihn herum vor-gieng, rechtfertigte seine Zurüstungen nur zu sehr.

Welche Hoffnung blieb aber übrig, Rewbel und

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