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Rufe: Viva la santa fecle! zu den Waffen, zwang denVicekönig, wollte er nicht ermordet werden, sich nachSizilien zu flüchten, und drohte, sich unter den Rui-nen Neapels begraben lassen zu wollen.
Es war diese Volksmenge, statt durch kriegeri-schen Muth , der ihr gänzlich fehlte , nur durch hef-tige und tumultuarische Leidenschaften aufgereizt: derWiderstand war, wie der lebhafte und leichte Charak-ter des Volkes selbst, äufserst hitzig den ersten Tag,unordentlich und durchaus unbedeutend den folgenden.Den 21. Januar zog Championnet als Sieger in Nea-pel ein.
Hätte der Hof beyder Sizilien sich nach dem Wje-derausbruche der Feindseligkeiten an der Etsch gegenFrankreich erklärt, so war diefs begreiflich; alleinso, wie jetzt, wo Oestreich noch gar nicht gerüstetwar, in sein Verderben zu rennen, war reine Thor-heit. Dieser Fehler, der allein auf ihn zurückfiel,war darum für die Koalition nicht minder nützlich,weil er die Fehler der französischen Regierung veran-lagtet
Das Direktorium, das hundertsechszehntausendManu in Italien hatte, und die Macht, welche einesolche Slreilkraft ihm verleihen sollte, nach dembe-uriheiife, was ich mit fünfzigtausend Mann zu lei-sten im Stande gewesen war, sah nicht ein, dafs, wennes Alles besetzen wollte, es überall schwach sevnmüsse. Dreyunddreyfsigtausend Mann hatten für Cham-pionnet hingereicht, um Neapel zu unterwerfen, undhätte das Direktorium Ferdinand einen annehmbarenFrieden angeboten, so ist gar nicht zu zweifeln, dafsdieser kleinmüthige Fürst ihn nicht eiligst unterzeich-net haben sollte , so dafs Championnet’s Armee nochzu rechter Zeit nach Mantua hätte zurückkehren und