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zogen sich Kellermann und Rey über Itri nach Gae'la,einem wichtigen Festplatze, der ihnen mit einer schö-nen Besatzung von dreitausend Mann, ohne dal's einSchuls fiel, durch einen achtzigjährigen Kommandan-ten feige übergeben wurde.
Beynahe aber hätte ein allgemeiner , durch denHof und die Geistlichkeit veranstalteter Aufstand derLage der Dinge ein anderes Ansehen gegeben 5 dennChampionnet sah sich in seinem Lager von Capuaselbst belagert. Allein die vom Könige dem FürstenPignatelli übertragene provisorische Regierung setzteso wenig Vertrauen in das aufrührische Volk, dafssi%, weit entfernt, Championnet anzugreifen, eiligsteinen Waffenstillstand abschlofs, der uns Capua , Re-nevent und zwey Millionein eintrug. Auf die Kundehievon klagt das erzürnte Volk Mack und die provi-sorische Regierung der V-errätherey an; es entwaffnetdie Truppen des General Damas, die zur See überOrbiielio zurückkamen ; es schickt sogar Detache-ments aus, welche Mack arretiren sollen. Pignatelli,ganz aufser sich, verlangt von Mack ausgesuchteTruppen, um sich derselben gegen die tobende Mengezu bedienen, statt sie den Franzosen entgegen zu füh-ren. Das Volk arretirt und entwaffnet die Pigna-telli in dieser Absicht zugeschickte Brigade Dillon.Mack , durch solche aufbrausende Hitze erschreckt,weifs sein Heil nicht mehr anders zu finden, als in-dem er in Championnets Lager, wo er sich den 15.Januar als Gefangener einstellt, einen Zufluchtsortsucht.
Championnet, der nun alle seine Divisionen bey-sammen hatte, rückte auf die Hauptstadt vor. DieEinwohnerschaft derselben, sowie die der Umgegend,eilte, von der Geistlichkeit aufgehetzt, unter dem