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Ungeachtet des Mifsverhältnisses der Stärke derbetreffenden Korps trat Massena, den 6- März, den-noch mit einer giä'nzenden Waffenthat auf; er hattehlofs die siebentausend Mann des Generals Auffenberg,welche die Graubündtner früher zu Hülfe gerufen hat-ten, vor sich; denn Hotze’s Korps, in die Verschan-zungen von Feldkirch eingescharrt, dachte nicht dar-an, dieselben zu verlassen, und konnte durch Masse-na’s linken Flügel beobachtet werden. Massena gehtüber den Rhein, umgeht und nimmt das Fort Luzien-steig, debouchirt hierauf gegen Chur, wo Auffenberg,von dreytausend Mann eingeschlossen , sich geniithigtsieht, das Gewehr zu strecken. Massena jagt die Ueber-reste dieses Korps auf das Engadin zurück, wohinLeeourbe von Bellinzona über Tusis vorgedrungen war.General Dessolles marschirt an der Spitze der Divi-sion vom Veitelin, welche die Verbindung bewerkstel-ligen sollte, nach Täufers; er wirft daselbst LaudonsKorps über den Haufen, welches, zu gleicher Zeitdurch Massena’s rechten Flügel abgeschnitten, vier-tausend Mann verliert, und kaum noch fünfhundertFlüchtlinge über die Gletscher rettet.
Der Erzherzog Karl, von Jourdaus Uebergang überden Rhein unterrichtet, rückt ihm an der Spitze vonsechzigtausend Mann auf Stockach entgegen. Um dieUnternehmungen seines Kriegsgefährten zu begünsti-gen, läfst Massena am 14. März Hotze’s Verschanzun-.gen bey Feldkirch angreifen: trotz Oudinots kraftvol-len Anstrengungen bliel) die Parthie zu ungleich under wurde zurückgeworfen.
Hotze marschirt mit der Hälfte seines Korps Jour-dans rechtem Flügel entgegen , um den Erzherzog zuunterstützen, Massena will diefs benützen und fälltam 22* März die furchtbare Position mit den Diviaio-