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gungs - Linie vor, und überliefs die Stadt den Qest-reichern.
D er Erzherzog hatte vom Hofkriegs - Rathe dieNachricht von der baldigen Ankunft Korsakof’s mitdreyfsigtausend Russen, und zugleich den Befehl er-halten , vor Ankunft dieser bedeutenden Verstärkungnichts Entscheidendes zu unternehmen ; er blieb da-her bis zum Monat August in seinem Lager hinterZürich ; während dieser Zeit konnte Massena sich inseinen schönen Stellungen sichern, und das Direkto-rium ihm Verstärkungen zusenden.
Unterdessen hatte Macdonald Neapel und Romgeräumt, um' zu Moreau zu stofscn: durch Besatzun-gen geschwächt, dagegen aber durch die Division,welche Toskana besetzt hatte, wieder verstärkt, rück-te er mit dreyfsigtausend Mann auf Modena vor. Mo-reau schickte ihm die Division Victor an die Trebiaentgegen ; sie bewerkstelligen ihre Verbindung am 14.Juny bey Firenzuola. Moreau selbst bricht von denHöhen der Apenninen auf, um in die Ebene herunter-zurücken. Er rechnete darauf, die vierunddreyfsig-tausend Mann von Macdonald mit den sechzehntau-send, welche er in Ligurien hatte, zu vereinigen. In-dem er sich sonach mit fünfzigtausend Mann derStellungen am Po bemächtigte, hoffte er nichts Ge.ringeres , als Mantua zu entsetzen, was bey der Zer-streuung der feindlichen Streitkräfte nicht unmöglichwar. Nichts führt in der That so sehr zu einer un-klugen Zersplitterung der Streitkräfte, als rasche Er-oberungen gegen einen Feind, der sich selbst zu sehrvereinzelt. Die Alliirten machten hievon die Erfah-rung. Im Augenblicke, als Macdonald von den Apen-ninen herab gegen Modena zog, lag Kray immer vorMantua; Hohenzollern und Rienau bey Bologna; Ott