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thier nach Toscana senden zu müssen, hundertvier-zigtausend schlagfertige Franzosen, Spanier und Ita-liener den Kaiserlichen an der Etsch entgegenstellenltönnen.
Jedenfalls war die Zeit zu Anschuldigungen vor-über. Es handelte sich nicht mehr davon, in Italienzu herrschen, wohl aber, Frankreich zu retten. DasDirektorium wendete seine Blicke nach Innen, wo dieWuth des Reithaus-Iilubbs Alles untereinander zu wer-fen drohte. Solche Unordnungen vor der Thüre desPalastes der gesetzgebenden Versammlung wurden un-erträglich; aus ihrem bisherigen Versammlungs-Ortevertrieben, liel's sich die Gesellschaft unter dem Vor-sitze des Regulateurs Aiigereau in der Bac-Strafse nie-der. Die Debatten wurden von Tag zu Tag stürmi-scher. BaboeuFs Lob, welches auf dem Rednerstuhleder Versammlung ausgesprochen wurde, bestätigte,dafs es Zeit sey, darein zu schlagen. Sieyes vertrauteFouelie das Polizey - Ministerium an, und dieser alteProkonsul, dem man eine große Geschäfts - Gewandt-heit nicht absprechen kann, beeilte sich, die Höhledes Jakobinismus zu verschliefsen, als zu gleicherZeit das Direktorium ein Gesetz gegen den Mißbrauchder Presse verlangte.
Diefs Alles war für die innern Angelegenheitenrecht gut; allein es waren Maafsregeln nölhig, umdie Feinde Frankreichs aufzuhalten. In der Ueber-zeugung, durch das neue Gesetz die zwey mächtigstenElemente des Krieges sich zu verschaffen, beschäftigtesich das Direktorium mit der Sorge, den Einfall,durch welchen Frankreich' von Westen her bedrohtwar, ab'zuwenden. Es beauftragte das tojjographischeBureau, die Operationslinie zu bestimmen, welcherdie alliirten Armeen wahrscheinlicher Weise folgen wür-Napoleon’s Leien, 1 ter Band, 21