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nicht hinlänglich erwogen worden war, unsern Sieges-lauf in seinem Beginnen hemmen zu wollen. Die Ar-mee rückte durch das Thal an der Doria hinab, nach-dem sie bey Chatillon ein kleines feindliches Korps,zu schwach, unsern Marsch aulhalten zu können, überden Haufen geworfen hatte. Wir drangen bis zumFort Bard vor, welches in seiner unbezwinglichen Lageuns den Weg versperrte. Die Besatzung, aus vierhun-dert Mann bestehend, gab allen unsern Aufforderungenkein Gehör, und schlug die Angriffe, die ich auf Sturm-leitern versuchen liefs, zurück. Es war zum Verzwei-feln, sich von einer Hand voll Leute so geradezu hin-gehalten zu sehen. Nur vermittelst angestrengter Ar-beit und grofser Verwegenheit gelang es uns endlich,uns aus dieser bedenklichen Lage zu ziehen. LannesInfanterie hatte zwar auf einem Fufssteige die Höhendes Albaredo zu erklettern vermocht; allein weder Pfer-de, noch Kanonen konnten nachkommen.
Ich liefs einen neuen Fufspfad mitten durch dieFelsen eröffnen, um meine Reiterey darüber zu füh-ren. Meine Soldaten drangen gleich denen Hannibalsdurch einen Weg, den sie sich mit eigenen Händengebahnt hatten. Wenn dieser Karthaginiensische Feld-herr an seinen Elephanten ein grofses Hindernifs hatte,so fand ich kein viel geringeres an meinen Kanonen.Um sie durchzubringen, mufste ich es wagen, sie wäh-rend der Nacht auf die halbe Weite eines Flinten-schusses, an dem Fort vorbey, durch die Strafsen derVorstadt zu führen, die von demselben bestrichenwerden. Ich brauchte hieb.ey die Vorsicht, die Rädermit Stroh umwickeln zu lassen , damit der Feind dasGerassel nicht höre. Alles gelang und voll der schön-sten Hoffnungen setzten wir unsern Marsch nach Ivreafort. Lannes hatte diese Stadt bereits genommen, und