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Erster Band.
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gehabt hätte allein das Glück berauscht, und ichwollte Alles, oderNichts. Ich'hatte freylich auch ge-hofft, dal's sich Massena einige Tage länger halten,und dsfs es uns, wenn ich gegen Tortona (iebouchirte,ein Leichtes seyn würde, über Novi unsere Vereini-nigung herzusteJJen.

Ott zog, wie so eben gesagt, mit seinem Korpsin aller Eile von Genua herbey, um an der Verthei-digung des Po Theil zu nehmen; er konnte aber nichtmehr zu rechter Zeit eintreffen , und gelangte nichtweiter, als bis MontebeUo , wo erlauf das Korps vonLannes stiefs. Voll Verlangen, Piacenza zu erreichen,und im Wahne, er habe es nur mit einer kleinenAbtheilung meiner Armee zu thun , warf sich Ott aufden Marktflecken Casteggio , gegen alle Regeln derKriegskunst, nach welchen die Üestreicher > die sichnur durch eine Koncentrirung retten konnten , keineeinzelnen Gefechte hätten liefern sollen* Lannes em-pfieng ihh an der Spitze der Divisionen Watrin nndChambarlhac, und gieng sogar seihst zum Angriffeüber, um ihn über die schönen Höhen, wllche diesenFlecken und die ganze Gegend bis an den Po beherr-schen, zu überflügeln.

Die Oestteicher schlugen sich mit Unerschrocken-heit; der Sieg war zweifelhaft, bis Viktors Ankunftmit der Division Gardanne ihn zu unseren Gunstenentschied. Der Feind, auf Leyden Flügeln umgangen,erlitt eine vollständige Niederlage. Sein Centrumwurde gegen die Brücke von Casteggio gedrängt undgänzlich aufgerieben ; er verlor sechs Kanonen, fünf-tausend Gefangene und dreytausend Todte und Ver-wundete. Ott warf zweytausend Mann in die Cita-delle von Tortona, und zog sich gegen Alexandria zu-rück, wo Melas den Rest seiner Armee sammelte.

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