Band 
Erster Band.
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Man suchte nach den Schuldigen. Ich hatte wirk-lich nur jene Brutusse der Strafsen-Ecken im Verdacht,denen man, wenn es sich um Verbrechen handelt, vonjeher die Ehre der That eiuzuräumen geneigt war.Wie erstaunte ich* als in Folge der Untersuchungenerwiesen wurde, dafs die Bewohner der Sträfse St. Ni-caise sich bey den Royalisten dafür zu hedanken hat-ten, dafs sie in die Luft gesprengt worden waren.

Während Bruile’s Debatten mit den Oestreichern,fiel es den Neapolitanern, die es sich zur Aufgabe zumachen schienen, Alles zur Unzeit zu thun, ein, un-sere Abtheilungen aus Siena zu vertreiben, und Tosca-na zu besetzen. Der Graf von Damas rückte daselbstan der Spitze von achttausend Neapolitanern ein. Som«mariva , der von Ancona dahin aufbrach, sollte diebenachbarten Thäler in Aufstand setzen Und über dieApenninen gehen * um sich mit ihm zu verbinden.Murat näherte sich damals Parma» Miöllis , nichtsAnderem, als seiner Verwegenheit Gehör gebend, rücktIndessen mit dreytausend Mann französisch - cisalpini-scher Truppen den Neapolitanern entgegen* und rich-tet am 14. Januar bey San-Donato eine vollständigeNiederlage unter ihnen art. Der Waffenstillstand vonTrevisö stellte Sommariva’s Operationen ein und gabNeapel unserer Rache Preis»

Ueberzeugt, dafs der Friede mit Oestreich in Bäl-de zu Stande kommen werde * und dafs der Waffen-stillstand uns auf jeden Fall hinlänglich Zeit gewähre,mit Neapel fertig zu werden,, gab ich Brune auf, Mu-rat mit zwey Divisionen zu verstärken, und befahldiesem , mit siebenundzwanzigtausend Mann auf Romvorzurücken. Ich war lüstern nach der herrlichenRhede vonTarent, die schon den Karthaginiensern alsSchutzwehr gegen die römische Macht auf der Halb-